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IKT-Arbeitsprogramm der FFG

Am 1. April 2009 endet die Einreichfrist für die 4. Ausschreibung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (RP7).

Um die Erfolgswahrscheinlichkeit von Einreichung zu erhöhen, bietet das IKT-Referat im Bereich Europäische und internationale Programme der FFG ein spezielles Informationsservice: Allen Interessenten und (potentiellen) Einreichern wird eine umfassende Sammlung wertvoller und wissenswerter Informationen zu den einzelnen Herausforderungen (Challenges) des IKT-Arbeitsprogramms unter rp7.ffg.at/ikt_herausforderungen zur Verfügung gestellt. 

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Deutlicher Rückgang

Jetzt steigt auch die Tourismusbranche auf die Barrikaden. »Die Krise hat den Tourismus schneller erfasst als erwartet«, klagt die Österreichische Hoteliervereinigung. Besonders die Stadthotellerie habe deutliche Einbußen zu verkraften. Alleine in Wien haben die 4-Sterne-Betriebe im Jänner 6,8 Prozent der Nächtigungen verloren. Auch die Buchungen sind massiv eingebrochen. »Der Business-Bereich fällt fast komplett weg, der US-Markt und die britischen Gäste lassen stark nach. Was geschieht, wenn auch noch die Touristen wegfallen, will ich mir gar nicht ausmalen«, sagt ÖHV-Präsident Peter Peer. Was ihn dabei besonders wurmt, ist die Tatenlosigkeit von Regierung, Wirtschaftskammer und Gewerkschaft. Sehnsüchtig blickt Peer nach Deutschland und in die Schweiz. Die Eidgenossen investieren mehr als zehn Millionen Euro zusätzlich in die Tourismuswerbung. Deutschland will seinen Betrieben mit tourismuspolitischen Leitlinien einen Wettbewerbsvorsprung sichern. Und in Österreich? »Wir schaffen es nicht einmal, unser Werbebudget auf den Stand von 2001 zu bringen«, so Peer. Auch die Tatsache, dass für die zweite Jahreshälfte bereits zahlreiche Kongresse fixiert sind, die vor allem der gebeutelten Stadthotellerie helfen sollten, kann Peer nicht wirklich beruhigen. »Das heißt noch lange nicht, dass die Betriebe auch Mitarbeiter dorthin schicken. Auch mit den momentanen Nächtigungseinbrüchen hat niemand gerechnet.« Zudem beklagt die ÖHV in einem offenen Brief an Bundeskanzler Werner Faymann, dass »ein grundlegender Baustein der Europäischen Union, die Arbeitnehmerfreizügigkeit,  von Österreich vorerst zu Grabe getragen wurde«. Das würde die österreichischen Tourismusbetriebe enorm benachteiligen. Denn Österreichs Betriebe suchen immer noch verzweifelt Fach- und Hilfskräfte, die sie auf dem heimischen Arbeitsmarkt längst nicht mehr finden.
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SHT

Die SHT Haustechnik AG, Großhändler für Sanitär-, Installations- und Heizungstechnik, eröffnete einen neuen Standort in Innsbruck. Der Bau des neuen Standortes dauerte zwölf Monate. Die Investitionssumme liegt bei rund vier Mio. Euro.
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Wirtschaftsfaktor EPU

Die Bedeutung von Ein-Personen-Unternehmen in Österreich steigt. Schon mehr als die Hälfte der Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft werden ohne dauerhaft beschäftigte Mitarbeiter betrieben. Zurückzuführen ist der Trend in Richtung Selbstständigkeit laut Peter Voithofer von der KMU Forschung Austria vor allem auf die Wirtschaftsdienstleistungen, die sonstigen Dienstleistungen, das Gesundheitswesen und die Baubranche. Hauptmotive für die Unternehmensgründung sind laut Umfrage der KMU-Forschung mehr Flexibilität, Selbstverwirklichung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die wirtschaftliche Notwendigkeit spielt eine untergeordnete Rolle.
Das Spektrum der EPU ist durch große Heterogenität gekennzeichnet: Sie sind nicht nur in allen Branchen der heimischen Wirtschaft, sondern auch in allen Phasen des Unternehmenslebenszyklus zu finden. Bei etwa einem Drittel der EPU handelt es sich um junge, wachsende Unternehmen, gleichzeitig befindet sich aber auch die Hälfte der EPU nach mehr als zehnjähriger Geschäftstätigkeit in der Reifephase, und 16 Prozent sind Wendeunternehmen mit annähernd ausgeschöpften Nutzenpotenzialen. Fast ein Drittel der EPU stellen Teilzeitunternehmer dar, die ihr Unternehmen neben anderen Tätigkeiten betreiben.
»Ein-Personen-Unternehmen hat es immer schon gegeben. Neu ist jedoch, dass diese Unternehmen bereits mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft stellen«, sagt Voithofer, der auch in Zukunft eine Fortsetzung dieses Trends erwartet.
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Buwog

Die BUWOG hat ihre Wohnungen in Vorarlberg an einen lokalen Investor verkauft. Das lokale Käuferkonsortium, geführt von Reinhard Schertler, übernimmt 24 Wohnanlagen mit 581 Wohnungen und insgesamt 46.200 Quadratmeter Nutzfläche. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
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Herber Dämpfer

Rückschlag für Wienerberger: Der weltweit größte Ziegelproduzent Wienerberger verzeichnet 2008 deutliche Ergebnisrückgänge. Der Konzernumsatz sank um zwei Prozent auf 2,43 Milliarden Euro, das operative EBITDA vor Restrukturierungen fiel um 20 Prozent auf 440,1 Millionen Euro und das operative EBIT vor Restrukturierungen um 32 Prozent auf 239,8 Millionen Euro. Dazu kamen außerordentliche Belastungen aus Restrukturierungen von 55 Millionen Euro, Firmenwertabschreibungen von 16,7 Millionen Euro sowie eine Rückstellung in der Höhe von zehn Millionen Euro in Folge eines nicht rechtskräftigen Bußgeldbescheides der deutschen Kartellbehörden. Als Reaktion auf die negative Geschäftsentwicklung wurden im Sommer 27 Werke außer Betrieb genommen und elf Produktionslinien temporär stillgelegt. Zusätzlich wurden im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms die Verwaltungs- und Vertriebskosten der Gruppe reduziert. Die Kosten dafür beliefen sich auf insgesamt 55 Millionen Euro, davon 33 Millionen Euro ausgabenwirksam und 22 Millionen Euro an Sonderabschreibungen. Bis 2011 hat Wienerberger einen Refinanzierungsbedarf von 429 Millionen Euro. Dieser ist laut Finanzvorstand Willy van Riet aber bereits gesichert.
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