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»In bleibende Werte investieren«

Stefan Polzhofer: ''Wir erzeugen bewusst keine Kunststofffenster, sondern sind von den Vorzügen eines Holzfensters überzeugt.''Im Interview mit dem Bau & Immobilien Report spricht Stefan Polzhofer, Geschäftsführer KAPO Holding und Miteigentümer der KAPO Unternehmensgruppe, über eine positive Markt­entwicklung, die öffentliche Hand als Nachfragestimulator und einen generellen Wertewandel in der Gesellschaft.

Simulationen für den Schallschutz

Lautstärken bis hin zu der eines Düsenjets können im Schalllabor von Pilkington simuliert werden.Lärm verursacht Stress und kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Der Schallschutz gewinnt deshalb immer mehr an Bedeutung. Speziell die Fensterindustrie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Schalldämmung. So betreibt etwa die Firma Pilkington, einer der weltweit größten Hersteller von Glas- und Glasprodukten, ein eigenes Schalllabor. Neben der Entwicklung von Schalldämmgläsern wird hier auch Forschungsarbeit zum Funktionsmechanismus, zur Temperaturabhängigkeit der Schalldämmung sowie zu neuen Konstruktionen und Materialien betrieben. Insgesamt wurden in den vergangenen 30 Jahren mehr als 10.000 Messungen im Labor durchgeführt. »Kleine physikalische Veränderungen, etwa bei der Temperatur oder beim Luftdruck, können eine große Wirkung auf die Schalldämmeigenschaften haben«, erklärt Peter Reichmann aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. »Diese analysieren wir im Schalllabor – und haben damit auch immer wieder Pionierarbeit geleistet.« Die Mitarbeiter des Labors waren so über die Jahre an der Entwicklung zahlreicher richtungsweisender Messnormen beteiligt. Im Rahmen der Normungsarbeit führen sie außerdem Messungen für Kunden aus dem Bau- oder dem Automobilbereich durch, die für spezifische Anforderungen Scheiben oder qualifizierte Messprotokolle benötigen.

Wirkung bestätigt

T-Stripe verbraucht so viel Strom wie eine selten verwendete Glühbirne, verhindert aber  effektiv die Bildung von Schimmel und Kondenswasser,  bestätigt das Institut für Baubiologie und -ökologie.Als Maximilian Hron im Jahr 2003 eine neu Wohnung kaufte, sah er sich mit einem Problem konfrontiert, mit dem er so in einer neuen Wohnung nicht gerechnet hatte: feuchte Fenster. Und weil niemand dafür verantwortlich sein wollte, begann er auf eigene Faust nach einer Lösung zu suchen. Das Ergebnis seiner Bemühungen ist das Fensterheizsystem T-Stripe, mit dem inzwischen mehr als 3.000 »normale« Fenster, Dachflächenfenster, Wintergärten und andere Glasflächen ausgestattet sind. Jetzt wurde das Fensterheizsystem auch wissenschaftlich untersucht und die Wirkung bestätigt. Das Österreichische Institut für Baubiologie und -ökologie IBO hat festgestellt, dass sich mit T-Stripe weder Kondenswasser noch Schimmel bilden kann. »Durch T-Stripe werden die Grenzwerte für Kondensat- und Schimmelbildung nicht unterschritten, es bildet sich daher weder Kondenswasser noch Schimmel«, fasst Felix Heisinger vom IBO zusammen. T-Stripe erwärmt das gesamte Fenster, die angenehme Abstrahlung bewirkt wiederum ein angenehmes Wohngefühl. Dabei bleibt die eingesetzte Wärmeenergie großteils erhalten: 63,2 Prozent werden direkt in den Wohnraum abgegeben und tragen so zur Erwärmung des Raumes bei.

Der Einbau des Systems ist relativ einfach und kann auch nachträglich erfolgen. Die Funktionsfähigkeit der Fenster bleibt voll erhalten, das Heizelement selbst ist fast unsichtbar. Die Energiekosten sind laut Hron vergleichbar mit einer selten verwendeten Glühbirne.

Fliesentrends 2011

Von naturnah bis farbenfroh: die neuesten Fliesentrends, präsentiert im Schloss Grafenegg.Im stilvollen Ambiente des Schloss Grafenegg präsentierten auf Einladung des Baustoffhändlers Quester 25 Aussteller aktuelle Fliesen­trends sowie neue Verarbeitungsmaterialien, Werkzeuge und Pflegemittel.
Für einiges Aufsehen sorgte auch diesmal die italienische Keramikmanufaktur Iris Ceramica. Die neue Active-Serie präsentierte sich mit selbstreinigender Oberfläche und damit desinfizierender Wirkung. Die Serie Rays ist dazu ausersehen, mit ihren bunten schimmernden Farben besondere Akzente zu setzen.

Villeroy und Boch orientiert sich dagegen an internationalen Trends und hat für seine neuen Kollektionen vier Hauptlinien entwickelt: helle Rauminszenierungen, urbane Wohnwelten, avantgardistische Raumkonzepte und luxuriöse Einrichtungskonzepte.

Mit sehr unterschiedlichen Serien kam der italienische Hersteller Imola nach Grafenegg. Die Serie Vogue setzt auf Einfachheit, Eleganz und Farbkontraste, die Serie Marlin auf leuchtende Farben mit Blumenschmuck, geometrischen Strukturen und Mosaiken als Dekoration. Ein unmittelbarer Kontrast dazu ist die Serie Orotona, die sich durch Nüchternheit, dezente Wirkung und kaum angedeutete Dekorationen auszeichnet.

Auch für den Anwender gab es Neuheiten, von neuen Universalfugen, die Fliesenlegern das Leben erleichtern sollen, über tragbare Fliesenschneidmaschinen bis hin zu aktueller Planungssoftware.

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