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Sportlich kompakt

Erst bei genauerem Hinsehen lassen sich optische Details erkennen, die auf das dynamische Innenleben verweisen. Der Singleframe-Kühlergrill trägt eine Chromauflage, die Frontschürze einen Spoiler mit großen Lufteinlässen und auch die Seitenschweller sind neu gezeichnet. In die Heckschürze integriert sind ein in Platinumgrau abgesetzter Diffusor und links zwei S-typisch verchromte, ovale Endrohre.
Im Inneren dominieren sportliche Elemente. Sportsitze mit den kräftigen Wangen, schwarze oder wahlweise silberne Dachhimmel und ein Kombiinstrument mit speziellen Zifferblättern und Zeigern. Dazu gibt es Pedale, Schaltknauf und Luftausströmer in Aluminiumoptik.
Wie alle S-Modelle von Audi wird auch der neue S3 von einem permanenten Allradantrieb angetrieben. Eine elektronisch gesteuerte, zugunsten der Gewichtsbalance im Heck platzierte Lamellenkupplung soll die Momente bedarfsgerecht verteilen und für idealen Grip und maximale Fahrsicherheit sorgen. Der Basispreis für den S3 liegt bei 35.150 Euro.
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Female Potentials

In internationalen Konzernen sind Managerinnen längst selbstverständlich. Das Musterland Norwegen setzt auf Frauenpower. Nur Österreich meint weiterhin, auf weibliches Potenzial verzichten zu können – und fällt im aktuellen Gender Report hinter Dritte-Welt-Länder zurück.

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Bayrische Visionen

Gemeinsam mit der TU München hat die BMW Group im Rahmen des Forschungsprojekts Network On Wheels in einen handelsüblichen 7er BMW einen Prototypen des neuen Systems installiert, das das bargeldlose und kontaktlose Bezahlen in Parkgaragen ermöglichen soll. Ein Einführen der ec-Karte in den Parkautomaten ist damit nicht mehr notwendig, die Bezahlung wird vollständig über den Bordcomputers abgewickelt. Das System registriert beim Einfahren an der Schranke die Einfahrtszeit. Bei der Ausfahrt fährt der Parkkunde - ohne zeitraubende Umwege über einen Kassenautomaten - direkt mit dem Auto zur Ausfahrtschranke und die Parkgebühr wird sekundengenau vom Guthaben auf dem GeldKarte-Chip seiner ec-Karte abgebucht. Wann das System im Alltag zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht absehbar. Noch handelt es sich um ein reines Forschungsprojekt, das laut BMW aber auch in Zukunft weiter vorangetrieben werden soll.
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Wir sind alle Individuen

Am Anfang war der Personal Computer. Dann kamen Internet, Deskop-Services und Single-Sign-On. Auswechselbare Geräte, standardisierte Produkte, Marketing-Sheets, die sich nur im Buchstabieren des jeweils führenden Herstellers unterscheiden. Dank Nivellierung mit einheitlichen Schnittstellen und Spezifikationen wird die Grundlage für ein großes, funktionierendes System geschaffen. Die User drängen und schieben sich in die dadurch personalisierbaren Softwarewelten. Doch wird dabei das Persönliche am Hardware-Ende der IT-Wurst vernachlässigt. Selbst der iPod, das strahlendweiße Symbol der urbanen Individualität ist wenige Jahre nach Start bereits Teil jenes aufgesetzten Mainstreams, der jeden Bobo Stoßgebete zum Himmel über Alsergrund (oder Neubau) schicken lässt.

Der Bobo - die Wortschöpfung aus Bohème und bourgeois als biologisch-soziale Kreuzung der Yuppies mit dem Internet-Boom - will nicht in vorhersagbare politische Schubladen gesteckt werden und entscheidet auch mal gegen seine Lebenseinstellung um ganz individuell seine Kreuzerln am Wahlzettel anzuklicken. Die Werkzeugtasche des Bobos beherbergt ein Notebook, das mit einer persönlichen Note versehen ist. Was dem PC die Zimmerpflanze am Chassis und dem kindlichen Handy das Wechselcover war, ist nun das Klebecover fürs Notebook. Unter dem Motto \"the computer is personal again“ wollen Hersteller wie etwa HP ihren Kunden wieder eine persönlichere Beziehung zum Produkt ermöglichen. Aufklebbare Notebookcover, Laptop-Skins, die sich über den Deckel ziehen lassen, und Lackierservices für den permantenten Designtouch bringen dann den unverwechselbaren Look in eine der grandiosen Notebooktaschen des japanischen Online-Shops H Miura M Maki. \"Wir sind alle Individuen“, hallt es unisono. Die Dellen und Kratzer an meinem Notebook erzählen die gleiche Geschichte.

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Wenn Heuschrecken links abbiegen

Nach zehn Jahren Liberalisierung herrscht ein seltsames Gefüge in österreich: Der Incumbent Telekom Austria verliert von Jahr zu Jahr Marktanteile, ist dennoch stärker denn je. Derweil tun sich die alternativen Provider untereinander weh: Der intermodale Wettbewerb gedeiht prächtig, die Mobilfunker überrollen gnadenlos den Festnetzmarkt.

Report: Was ist Ihr Fazit zum ersten Jahrzehnt Telekomliberalisierung? Wie geht es den Betreibern heute?
Berthold Thoma: Die Regulierung ist in diesen Jahren durch drei Phasen gegangen. In der Aufbruchsphase wurde sehr viel getan, um für Wettbewerb zu sorgen. Dann wurden die Modi operandi ausformuliert, um diesen am Laufen zu halten. Nun findet wieder eine Art Remonopolisierung statt: Der Telekom Austria wird erlaubt, Mitbewerber vom Markt zu kaufen. Der marktbeherrschende Incumbent kauft sich Marktanteile in einem Umfeld zurück, in dem keine der Alternativen je in der Lage wäre, den gleichen Preis für ein Unternehmen wie eTel zu bezahlen. Im Festnetzbereich verdienen die Alternativen zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig, um ähnliche Schritte setzen zu können. UPC und Tele2 sind heute die einzig ernst zu nehmenden weiteren Player im Privatkundenbereich am Festnetzmarkt - einem Markt, der zu Liberalisierungsbeginn über 20 relevante Anbieter zählte. Heute sind es nur noch halb so viele, wenn man großzügig die Mobilfunker mitzählt.

Welchen Effekt hat dies auf die Endkunden selbst? Diese sind ja in der Regel nur wenig wechselwillig und interessieren sich kaum für Providerkonstellationen.
Thoma: Aufgrund eines verringerten Wettbewerbs werden sich sicher nicht von heute auf morgen die Preise verdoppeln. Langfristig gesehen wird dies aber passieren. Denn wenn es keinen Wettbewerb gibt, haben Anbieter auch keinen Bedarf, sich zu differenzieren. Nicht nur aber wäre dann der Preisdruck, kosteneffizient zu arbeiten, verschwunden, sondern auch die Innovationslust. Die TA konnte in österreich über viele Jahre wie in einer geschützten Werkstätte agieren. Dadurch musste man nicht viel in Innovation investieren. Auf der anderen Seite haben wir im Mobilfunk schon einen nahezu überwettbewerb, in dem sich die Player dort alles geben, was man sich nur geben kann. Indirekt kommt es dadurch auch zu der einzigartigen Situation in Europa, ein relativ unterentwickeltes Festnetz zu haben. Die Mobilfunker sind wie die Heuschrecken links abgebogen, um nun auf die TA zuzufliegen. Leider Gottes fliegen wir dadurch auch über die Felder unserer Festnetzkollegen im VAT. Die Telekom ist aber nicht entsprechend aufgestellt, um dem Erfolgslauf der Mobilfunker gegenzuhalten. Sie hatte ja nie die Motivation dazu. Nehmen Sie andere Länder wie etwa Großbritannien als Beispiel: Dort haben die Mobilfunker noch nicht einmal groß HSDPA eingeführt, da dort eine völlig andere Segmentierung herrscht. Für unsere Hutchison-Schwester in UK ist mobiles Breitband bei den dort vorhandenen Bandbreitenstandards und günstigen Festnetzpreisen überhaupt kein Businessmodell. »This is an unique position you have in Austria«, sagen sie.
Hätte man in diesen zehn Jahren der Liberalisierung einen härteren Wettbewerb zugelassen, hätte man den Alternativen größere Margen gegönnt, dann hätte sich auch der Festnetzmarkt ganz anders entwickelt. Und das nicht nur preislich, denn Wettbewerb heißt auch Servicequalität, Innovation und Leistungsfähigkeit. Im Mobilfunk dagegen hat zwischen dem Anbieter mobilkom und den neuen Providern ein regelrechter Innovationswettlauf stattgefunden. Bei UMTS war damals spannend, wer, wann und wo als erster Anbieter starten wird. Das Gleiche konnte man bei HSDPA vor gut einem Jahr beobachten. Da haben sich die Anbieter schon mit Pressemeldungen zum Marktstart ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.

Ist folglich mit jedem Eintritt eines neuen Mobilfunkers der Markt belebt und angekurbelt worden?
Thoma: Ja, das sehe ich so. Man kann natürlich darüber diskutieren, ob es sinnvoll war, derart viele Anbieter hintereinander in den Markt zu hetzen. Aber ich bin der Letzte, der sich darüber beklagen sollte.

Bei aller Liberalisierung und auch den herrschenden Marktanteilen im Mobilfunk heute: Hier scheint die Regulierung gut funktioniert zu haben.
Thoma: Ja und nein. Auch die mobilkom ist immer bevorzugt geworden. Sie hat ausgehend von ihrem Marktstart die bei weitem höchsten Summen an Terminierungsentgelten vom Mitbewerb gezahlt bekommen. Und sie sitzt noch immer auf knapp der Hälfte des Gesamtumsatzes des Mobilfunkmarkts. Auch im Mobilfunk wollen die Alternativen fair und konsistent reguliert werden. Fair heißt, dass wir eine Chance am Markt haben, uns durchzusetzen - und nicht nur als Alibi für die Wettbewerbskommission in Brüssel gelten. Eine konsistente Regulierung soll auch wieder eine gewisse Investitionssicherheit geben. Man hat in der Vergangenheit immer wieder erlebt, dass für uns nicht nachvollziehbar plötzlich änderungen zugunsten einzelner Marktteilnehmer passiert waren. Da wurden Prinzipien über Nacht plötzlich geändert.
Jan Engelberger: Laut einer Studie, die die Entgelt- und Kostenrechnungen der Regulierungsbehörde in den einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette untersucht hat, gibt es in österreich zwar eine relativ konsistente Regulierung bei Festnetzsprachminuten, beim Festnetzanschluss selbst aber liegen die von Telekom Austria angebotenen Endkundentarife im Einsteigersegment so niedrig, dass Alternativen mit dem Vorleistungspreis über Wholesale oder Entbündelung schlicht und einfach nicht konkurrieren können. Im Breitbandbereich ist dies noch einmal verstärkt, da dort von der TA zusätzliche Services am Endkundenmarkt angeboten werden, die am Vorleistungsmarkt für die Alternativen gar nicht erhältlich sind.

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Vorreiter aus der zweiten Reihe

Report: Sehen auch Sie die IT-Branche derzeit in einer großen Erholungsphase?
Dagmar Niedereder: Ich habe die IT nie so am Boden gesehen, wie sie oft dargestellt wurde. Es gab wohl eine Saure-Gurken-Zeit, in der der Kundenstock nicht weiter groß aufgebaut werden konnte. Die Phase des Kundenwachstums ist nun aber wieder zurückgekehrt. Freilich mit Unterschieden: Um das Jahr 2000 umfasste der Investitionszyklus in der IT-Branche meist noch drei bis fünf Jahre, dann trat ein Investitionsstopp bei vielen Unternehmen ein. In den letzten Jahren sind die Anforderungen an die IT aber wieder massiv gestiegen, daher müssen heute viele IT-Landschaften erneuert werden. Der erste große Run auf neue Netzwerktechnologie hat sich gelegt. Heute überdenken Kunden noch eingehender ihre Investitionen - das ist zu respektieren. Die Produktzyklen im Netzwerkbereich werden immer länger, und die ganz großen Neuerungen werden weniger.

Wo steht 3Com heute?
Für uns ist das Geschäftsjahr 2007 sehr gut verlaufen. Wir gelten weltweit als Nummer zwei im Netzwerkgeschäft und haben seit dem Jahr 2000 eine vier bis fünfmal bessere Marktpenetration und ausgelieferte Port-Stückzahlen. Man muss dies bewusst vom Umsatzwachstum unterscheiden, das aufgrund der herrschenden Preisspirale nicht in dieser Größenordnung gestiegen ist. Dennoch sind die Geschäfte profitabel. Wir bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und können gleichzeitig mit unserem Produktportfolio weiter in die Breite gehen.

In österreich treten Sie vor allem im Vertrieb auf. Betreibt 3Com hier auch Lösungsgeschäft?
3Com betreibt das Verkaufsgeschäft nicht direkt, sondern wickelt dies über Partner wie IBM, Siemens, Kapsch, Syscom, ACP, ITM Group aber auch kleinere wie Pürk, Toolbox in der Steiermark oder JT Computer in Eisenstadt ab. Wir sind einer der wenigen Hersteller, die echte Enterprise-to-Enterprise-Lösungen anbieten können - vergleichbar mit Cisco - und sind gut bei Unternehmen, die über viele Branchoffices verfügen, aufgestellt. Eine der größten Kunden in österreich ist die öBB, deren Lösung immerhin 100.000 Ports umfasst. Dort wurde ein Teil der LAN-Infrastruktur drahtlos umgesetzt, WLAN-Lösungen finden sich auch bei der Steiermärkischen Landesregierung und dem Kunsthistorischen Museum. Gebäude und Gegebenheiten wurden dort von unseren IT-Spezialisten auf Herz und Nieren getestet. Aus gutem Grund: Im Netzwerkbereich sind keine Boxen sondern Lösungen gefragt.

Wie lässt sich der übermächtige Marktführer Cisco im Netzwerkbereich schlagen? Schaffen Sie das über den Preis?
Nicht über den Preis alleine, doch beobachten wir zunehmend, dass auch auf Enterpriseebene die Kostenrechnung entscheidet. Bestes Beispiel dafür ist die Firma Keba in Oberösterreich. Dort wurden große Enterpriseprodukte von 3Com-Geräten im Dezember erfolgreich über Nacht abgelöst: Freitagabend wurden die Geräte getauscht, Samstag bereits die neuen verwendet.

Mit welchen Mitteln kann 3Com gegen die Marktmacht Ciscos ankommen?
Wir sind nicht die Nummer eins im Marketing, haben in unserer Vorreiterrolle aber viel für die Netzwerk- und IT-Welt geschaffen. Trotz des Risikos, dass beim Einschlagen neuer Richtungen zwangsläufig eingegangen wird, hat 3Com stets maßgeblich Innovationen und Trends setzen können. Wir haben den Netzwerkstandard Ethernet erfunden und mitbegründet und hatten 1998 in den USA und ein Jahr später in Europa als erster Hersteller bereits H.323-Lösungen im Angebot. 2002 wurde von uns die weltweit erste SIP-Lösung auf den Markt gebracht - zu einem Zeitpunkt, als noch viele daran zweifelten, dass sich SIP durchsetzen wird.

Welche Trends sehen Sie im Netzwerkbereich für die nächsten Monate?
Die SIP-Integration im Voicebereich ist zu einer strategischen Angelegenheit geworden. 3Com hatte schon vor acht Jahren Nebenstellenanlagen mit H.323-Funktionalität gelauncht, seit Ende 2006 ist es auch möglich weitere Technologien wie SIP parallel zu integrieren. Den Firmen bietet dies den nötigen Investitionsschutz bei Neuanschaffungen.
Netzwerksecurity ist ebenfalls ein großes Thema in der Branche. Intrusion Prevention etwa ermöglicht Netzwerksicherheit nach außen und innen, in dem sie bereits außerhalb des Netzwerkes den Verkehr vorfiltert. Störungen oder Angriffe können so möglichst weit vom Client entfernt erkannt und geblockt werden. Es lässt sich hier auch ein Paradigmenwechsel beobachten: wurden früher bei den Patchdays der Softwarehersteller die Löcher in den Unternehmensnetzen ressourcenaufwändig gestopft, setzt man mit Intrusion Prevention auf das zeitlich- und technisch unabhängige Blocken von Gefahren.
Weiters stoßen wir mit dem neuen Thema \"Open Services Networking\" mehr und mehr ins Herz der IT vor. Das Netz an sich wird hier nicht nur anhand seiner Bandbreiten und den Paketen definiert, die von A nach B verschickt werden, sondern auch durch die Applikationen, die zur Verfügung gestellt werden. Ein erster Schritt bei 3Com ist nun das Aufbringen des Application Monitoring direkt auf den Switch. In Zukunft wird dies bei vielen Netzpunkten mehr, wie etwa Telefone oder IP-Clients, geschehen. Mit dem Open Service Networking von 3Com gibt es auch erstmals eine adäquate Lösung und die Möglichkeit, auf einer Linux-basierten Plattform die Technik von verschiedenen Anbietern zu integrieren und so neue Services im eigenen Netzwerk zu aktivieren. Die Vorteile für das Unternehmen: Kostensenkung, höhere Flexibilität und die einfache Implementierung verschiedener Anbieter.

Andere Hersteller verfolgen die gleiche Idee, die Netzwerkintelligenz in die Breite zu bringen.
Wir aber liefern die Software auf Open-Source-Basis. Damit können individuell erstellte Programme jederzeit auf unsere Module aufgespielt und getestet werden. Wir haben eine Philosophie der offenen Standards, der offenen Technologien. Wenn ein Unternehmen sich auf nur einen einzigen Hersteller versteift, so wartet man ja nur dauernd auf neue Releases und Funktionalitäten - ist diesem einen Hersteller praktisch ausgeliefert.

Im Jahr 2003 wurde mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei ein Joint Venture gegründet. Wie steht es mit den Avancen in Asien heute?
3Com hielt an dem gemeinsamen Unternehmen anfangs 49 Prozent, Huawei 51 Prozent. Dieser Einsteig in den chinesischen Markt von Null auf Hundert - Ende 2006 war 3Com bereits Alleineigentümer von H-3C - war sehr erfolgreich. Im gesamten asiatischen Markt ist H-3C nun als 3Com-Marke installiert, fast 3000 der insgesamt 4500 Beschäftigten dort sind in der Forschung und der Entwicklung tätig. Dies zeigt einmal mehr unseren Fokus: 3Com ist ein technologiegetriebenes Unternehmen. Wir befinden uns im Ranking jener Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen an prominenter Position beispielsweise auch weit vor Cisco. Mit H-3C lässt sich mittlerweile auch eine perfekte Ressourcenverteilung umsetzen: Knowhow und Patente können mit der günstigen Arbeitskraft in China effektiv in Produkte und Lösungen umgesetzt werden. 3Com hat heute 1300 Patente in der Schublade, die bereit sind für den Marktstart. Der geniale Schachzug der Partnerschaft mit Huawei ermöglichte uns heute einen Marktanteil im Switchbereich von bereits 20 Prozent in China - gleichauf mit Cisco.

Die Firma
3Com, deren Gründer Robert Metcalfe als Erfinder des Netzwerkstandards Ethernet gilt, ist heute die Nummer zwei im Switchgeschäft hinter dem unangefochtenen Marktführer Cisco. Die Carriersparte wurde vor Jahren verkauft, mit H-3C, dem Joint Venture mit Huawei, wurde die Entwicklung von Backbonearchitektur forciert. Im Finanzjahr 2006 machte 3Com umgerechnet 650 Mio. Euro Umsatz und hat derzeit knapp über 1500 Mitarbeiter weltweit. Der Name 3Com setzt sich aus den Worten \"Computers, Communication and Compatibility\" zusammen. Das Portfolio umfasst Backboneswitches, Wireless Switches, Routers, Security- und VoIP-Lösungen für Unternehmensgrößen von Enterprise und KMU bis auf SoHo-Ebene hinunter.
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