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Datenturbo für österreich

HSDPA ist in aller Munde. Der neue Technologiestandard HSDPA (\"High Speed Downlink Packet Access“) ermöglicht blitzschnelles Surfen direkt mit dem Handy. Der mobile Arbeitsplatz - vor wenigen Jahren noch eine absolute Vision - ist Wirklichkeit geworden!

Highspeed für ganz österreich. Mit Geschwindigkeiten von mehreren Mbit/s ist HSDPA schon jetzt rund fünf Mal so schnell wie UMTS. Und es wird noch schneller - mit Bandbreiten von 7,2 und 14 Mbit/s geht´s weiter. Wichtig ist vor allem eine flächendeckende Versorgung mit HSDPA: Nicht nur im urbanen Raum, auch in allen ländlichen Gebieten muss der neue Standard gewährleistet sein. Die Konzentration auf einige wenige Punkte wie z.B. die Wiener Innenstadt ist nicht sinnvoll - nur ein dichtes Netz bringt allen gleiche Voraussetzungen.

300 Mio. Euro für flächendeckende HSDPA-Versorgung. Seit Mai 2006 wurde die Versorgung mit der wichtigen Technologie sukzessive ausgebaut - Ende 2007 werden rund 95 Prozent der österreicherInnen mit HSDPA von 3 versorgt sein.

Reden allein bringt nichts. Wir als UMTS-Marktführer haben es immer so gehalten: Zuerst mit Hochdruck an einem neuen Standard arbeiten und dann erste Ergebnisse präsentieren. Und wir können schon nach wenigen Wochen sagen: HSDPA ist der nächste Schritt in die mobile Multimedia-Zukunft. Nach dem Start in St. Pölten werden wir bis Ende 2006 65 Prozent der österreichischen Bevölkerung mit HSDPA versorgt haben. Investitionen von 300 Millionen Euro am heimischen Markt garantieren beste Qualität bei Netz und Endgeräten, günstige Tarife und eine ständige Weiterentwicklung des Angebots.

Der Trend heißt \"Mobilität“. Die nächste UMTS-Evolutionsstufe HSDPA bringt Geschwindigkeiten wie man es vom Computerarbeitsplatz im Büro gewohnt ist. Nicht nur das mobile Arbeiten mit Emails und Internet funktioniert noch schneller, sondern auch der Download von Musikdateien oder Videos bekommt völlig neue Dimensionen.

Herrschten vor rund drei Jahren noch Skepsis und Zweifel gegenüber der 3G-Technologie, gilt das Handy heute als mobiler Alleskönner. Kamera, mp3-Player, TV, Email, Internet und Videos sind integriert - das mobile Endgerät ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken! Mit UMTS hat wurde in österreich ein völlig neuer Markt eröffnet. Der Endkonsument profitiert nicht nur von unzähligen neuen Möglichkeiten, sondern vor allem von den günstigen Tarifen für Sprach- und Videotelefonie, die erst durch UMTS möglich wurden.

Die letzten Jahre stellten für die Telekombranche einen Umbruch dar - in kaum einem anderen Sektor hat sich so viel in so kurzer Zeit geändert wie im Bereich der mobilen Kommunikation. HSDPA wird den Mobilfunkmarkt ebenfalls grundlegend verändern. Mobilität wurde durch UMTS bereits neu definiert. Der neue Standard HSDPA wird alle österreicherInnen noch flexibler machen. Und zwar überall - in den Städten und in ländlichen Gebieten.

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Sicher ankommen

Es gibt viele Gründe mit dem Auto statt mit dem Flugzeug zu verreisen: man ist flexibel und ungebunden, man kann jederzeit eine Pause machen um nette Sehenswürdigkeiten zu betrachten, man kann viel Gepäck mitnehmen und…. man kann ein Navigationsgerät benützen. 2 GB stehen beim Falk N200 jetzt für umfangreiches Kartenmaterial bereit. Detaillierte Länderkarten von West-Europa für die genaue Navigation sind bereits an Bord. Fernstraßen sowie Hauptstädte von Polen und Tschechien, sind ebenfalls bereits vorinstalliert. Auf beiliegender Karten-CD befinden sich zudem die Karten der Fernstraßen sowie Hauptstädte von Ungarn, Slowenien und der Slowakei. Das mobile Navigationssystem ist dank klar strukturierter Menüführung selbst für unerfahrene Anwender leicht bedienbar. Die Auto-Memory-Funktion beispielsweise soll Zieleingaben sogar um 80 Prozent reduzieren. Die Look-Ahead-Funktion blendet nicht mehr mögliche Buchstaben aus und vereinfacht so die Adresseingabe.

Integrierte Stau-Umfahrung
Die integrierte Navigationssoftware Falk Navigator 4 ermöglicht die Streckenführung von Haustür zu Haustür über Ländergrenzen hinweg. In Tunneln werden Abbiegehinweise auch ohne GPS-Empfang geliefert. Die erweiterte Umkreissuche zeigt auch während der Fahrt den schnellsten Weg zur nächstgelegenen Tankstelle oder anderen Sonderzielen. Stauinformationen (TMC) mit integrierter Stau-Umfahrung stehen in sechs europäischen Ländern, wie in Deutschland, österreich, Italien, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden, kostenlos zur Verfügung.

Der persönliche City Guide
Der integrierte multimediale City Guide stellt bekannte Highlights und Insider Tipps von 28 europäischen Metropolen bereit. Ein Extra für Städtereisende ist der neue Tourenplaner. Der Benutzer kann die mitgelieferten Sehenswürdigkeiten als ‚multimedialen’ Rundgang zusammenstellen, um sie dann vor Ort entspannt erkunden zu können. Des Weiteren steht unter www.falk.de/navigation eine Sammlung aktueller POIs (Points of Interest) aus diversen Bereichen wie Reise und Verkehr, Sport und Kultur oder Ausgehen und Shopping kostenlos zum Download bereit.

Ausstattung und Lieferumfang
Der PND (Portable Navigation Device) besitzt ein großes entspiegeltes 3,5-Zoll-TFT-Display, einen komplett integrierten 20-Kanal-GPS-Empfänger mit SiRFIII-Chip für besten Empfang, 64 MB RAM, 1 GB Flash-ROM-Speicher und 1 GB externen Speicher auf mitgelieferter SD-Karte. Ein MP3-Player rundet das Paket ab. Zum Lieferumfang gehören unter anderem eine Saugnapf-Halterung fürs Auto, ein 220-Volt-Netzteil, ein Autoladekabel (12/24V) mit externem TMC-Modul, ein USB-Sync-Kabel und ein Stereo-Headset.
Preis: ungefähr 500 Euro

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Für die schönsten Momente

Sommerzeit ist Urlaubszeit und somit auch die ideale Gelegenheit unvergessliche Momente festzuhalten. Das soll mit der neuen P712 von Kodak besonders gut gelingen denn sie verfügt über einen 7,1 Megapixel Sensor und überzeugt durch ein optisches 12fach Zoomobjektiv. Außerdem bietet die Kamera neben dem schnellsten Autofokus-System bei Super-Zoom-Kameras (Auslöseverzögerung plus Scharfstellen des Autofokus: 0,07 Sekunden) über einen optischen Bildstabilisator, der auch beim 12fachen Zoomen Verwacklungen minimiert und so Aufnahmen ohne Einsatz eines Stativs ermöglicht.

Innovative Features
Auf dem 6,35 Zentimeter großen Display mit 237.000 Pixel können die Ergebnisse betrachtet um die Bilder gegebenenfalls noch in der Kamera zu bearbeiten. So verfügt die P712 beispielsweise über eine integrierte Bildausschnittfunktion, ein Live-Histogramm zum überprüfen der Belichtung der Bilder, eine integrierte Rote-Augen-Korrektur und über die Möglichkeit, JPEG- oder TIFF-Dateien aus RAW-Dateien zu erstellen. Dank einer eingebauten Panoramafunktion kann man mit der P712 in der Kamera drei einzelne Bilder automatisch zu einer atemberaubenden Panorama-Aufnahme zusammenfügen. Eine Bearbeitung am Computer ist damit nicht erforderlich.

Für die kreative Bildgestaltung
Die P712 bietet unterschiedliche Aufnahme-Modi und verschiedene Einstellungs-möglichkeiten an und verfügt über 16 Motiv- und 5 Farbmodi. Die Kodak Farbtechnologie sorgt zudem für lebendige Farben, natürliche Hauttöne und gestochen scharfe Aufnahmen, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Die Kodak EasyShare P712 verfügt ferner über einen Blitzschuh, auf dem ein externes Blitzgerät oder der optional erhältliche Kodak P20 Zoomblitz gesteckt werden kann. Die praktische Share-Taste ermöglicht es, die geschossenen Aufnahmen entsprechend zu markieren, damit sie später automatisch auf den Computer geladen werden, per E-Mail verschickt werden können oder als Favorit direkt an die Kodak EasyShare Gallery versandt werden.

Ausgereifte Videofunktionen
Auch der Hobbyfilmer kommt bei der EasyShare P712 auf seine Kosten. Die Kamera verfügt über eine integrierte Videofunktion, die Aufnahmen bewegter Sequenzen mit Ton in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde möglich macht. Der optische 12-fach Zoom ist auch während der Videoaufnahme aktiv. Weitere Video-Features sind das Umwandeln einzelner Szenen als Standbild mit der Möglichkeit, die Standbilder in VGA Auflösung auszudrucken sowie die Möglichkeit die Videoaufnahmen noch in der Kamera bequem zu schneiden, zu teilen oder vor- und zurückzuspulen.

Die Kodak EasyShare P712 ist ab Ende Juli zu einem Preis von 499 Euro im Handel erhältlich. Im Lieferumfang sind ein Akku und ein Ladegerät enthalten, damit die Kamera stets genügend Power hat.

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Essen statt Gips

Cousins hatte sich bis zuletzt gegen die übernahme von BPB, zu der auch der Trockenbausystemhersteller Rigips gehört, durch den französischen Baustoffkonzern Saint Gobain gewehrt. Nachdem der BPB-Vorstand Ende vergangenen Jahres einer übernahme zugestimmt hatte, musste Cousins, seit dem Jahr 2000 CEO bei BPB, seinen Posten räumen. Die Compass-Gruppe beschäftigt 400.000 Angestellte in über 90 Ländern und setzte im Vorjahr 5,1 Milliarden Pfund um.
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Und der Regen kann kommen

Gerade im Sommer verbringt man viel Zeit im Freien um das schöne Wetter zu genießen. Trotzdem kann man gerade zu dieser Jahreszeit immer von einem Sommergewitter überrascht werden. Damit verschiedene Endgeräte wie zum Beispiel Handy oder MP3-Player unter der plötzlichen Feuchtigkeit nicht leiden müssen, entwickeln immer mehr Hersteller so genannte Outdoor-Geräte, die unter anderem wasserfest sind. Genauso wie das weltweit erste spritzwasserfeste Bluetooth-Headset Bluetrek X2 von Mline.

Eine wasserabweisende und sehr widerstandsfähige Oberfläche sowie das robuste Design sollen das X2 Regen, Stürze und rauhe Behandlung locker wegstecken lassen. Eigenschaften, die sich nicht nur in der Natur, sondern auch in der Großstadt bewähren - spätestens dann, wenn das Headset beim nächsten Regen auf den nassen Boden fällt.

Ganze 500 Stunden oder drei Wochen Standbyzeit schafft das nur 15 Gramm leichte X2 mit einer Akkuladung. Außerdem verspricht der Hersteller über 14 Stunden Gesprächszeit, hervorragenden Audioeigenschaften und keinerlei Memory-Effekte.

Das Design ist mit gummierten Schutzkanten, der schlag- und kratzfesten Oberfläche und der robusten Verarbeitung voll für den Einsatz in einem aktiven Leben ausgerichtet. Das Bluetrek X2 funkt mit Bluetooth 1.2-Technologie, die über eine Reichweite von bis zu 10 Metern das Headset mit einem Handy, Computer oder PDA verbindet.

Technische Daten im überblick
- Eigenschaften: wasserfest, wetterbeständig
- Gesprächszeit: bis zu 14 Stunden
- Standby: bis zu 3 Wochen
- Gewicht: 15 Gramm
- Ergonomie: Umkehrbarer und verstellbarer Ohrbügel, ermöglicht komfortables Tragen auf beiden Seiten
- Bluetooth
- Reichweite: Bis zu 10 Metern
- Kompatibilität: Bluetooth-aktivierte Geräte wie Mobiltelefone, PDAs und Computer, die Headsets und/oder Handsfree-Zubehör unterstützen
- Anzeigen: Farb-LED zur Anzeige von Ladezustand, Batterieladestand, Standby und Gesprächsstatus
- Im Lieferumfang enthalten: Ohrbügel und zwei Ohrschlaufen für aktive Sportarten, Umhängeband zum Tragen des Headsets als Halskette, extra Gummikappen zum Schutz der Sprecheinheit, Reiseladekabel und KFZ-Ladekabel
- Preis: ungefähr 70 Euro.

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Europameister österreich

Der gelernte österreicher mag sich wundern, aber die Innovationskraft der österreichischen Beamtenschaft ist historisch verbürgt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren unsereStaatsdiener ein Musterbeispiel an geografischer Beweglichkeitund mehrsprachlicher Gewandtheit, jeder Personalist hätte damitauch heute seine Freude. In k&k-Zeiten haben wir der Welt nichtnur die Stempelmarke, sondern auch ein oft kopiertes Strickmuster für eine effiziente Verwaltung beschert. In denletzten Tagen wurden die österreicher von Brüssel gleich zweifach zum »Europameister« gekürt. Die Meinung der Landsleute über die EU hat sich zwar verbessert, die Alpenrepublik hält aber unterden europäischen Staaten nach wie vor den Spitzenplatz als EU-kritischstes Land. Das kann man positiv oder auch negativ sehen. Unzweifelhaft erfreulich ist die zweite »Goldmedaille«. österreichschließt an die glorreichen Zeiten seiner Verwaltung an und erweist sich in einer Benchmark-Studie von Capgemini als führendes Land in Sachen E-Government. Die Studie ist umso aufschlussreicher, als die Europäische Kommission die Daten seit mittlerweile sechs Jahren erhebt, wodurch sich auch Zeitvergleicheund Entwicklungen bereits vernünftig destillieren lassen. Mit der der EU bisweilen eigenen Akribie wurde auch heuer die Qualität von zwanzig öffentlichen Dienstleistungen untersucht und verglichen. Hübsch aufgeschlüsselt nach dem prinzipiellen Umsetzungsgrad von Basis-Internetdiensten oder der »hohenSchule« der Transaktionsfähigkeit. »österreich liegt mit über 95Prozent bei den Online-Services und mit über 83 Prozent in der höchsten Transaktionsstufein beiden Bereichen klar an der Spitze«, sagt Capgemini-Geschäftsführer Peter Laggner.

Analysiert wurden beispielsweise bürgerrelevante Online-Dienstleistungen rund um Arbeitsplatzsuche, polizeiliche Anzeigen, Dokumentenbeschaffung, Anträge für KFZ-Anmeldungen und Baugenehmigungen, Sozialleistungenoder gesundheitsbezogene Services, um hier nur einige der wichtigsten zu nennen. Auf der Unternehmerseite wurdenAngebote wie Steuer- und Zollerklärungen, Gewerbeanmeldungen und Konzessionserteilung, Sozialbeiträge oder öffentliche Beschaffung unter die Lupe genommen. Das knackige Faziteiner Aussendung der EU-Kommission: österreich ist in allen Bereichen führend. Das überschwängliche Lob aus Brüssel ist damit noch nicht erschöpft. Die Alpenrepublik ist nach Meinung derKommission gar ein »Musterbeispiel« dafür, wie man »das Angebot von Government-E-Services optimiert und zu beinahe hundert Prozent transaktionsorientiert gestaltet«. Obwohl bereits bei der letzten Studie auf hohem Niveau, gelang es auch diesmal, den Turbo-Nachbrenner einzuschalten und bei den Einzelwertungennoch einmal kräftig prozentual zuzulegen. Bei Kunst- und Medienstaatssekretär Franz Morak kommt da natürlich Freude auf.»Das ist ein schöner Erfolg der E-Government-Initiative derRegierung und aller Akteure«, so Morak. österreich habe enormesPotential und man werde die Chance der Digitalisierung auch in Zukunft optimal nutzen. Dass sein Name und die Regierungmit dem »schönen Erfolg« verknüpft sind, dürfte angesichtsdes kommenden Wahlkampfes nicht ungelegen kommen. Tatsächlich ist die Performance auch im Zeitvergleich beeindruckend.

Turboschub. Beim ersten E-Government-Benchmark heimste österreich fast noch die rote Laterne ein und landetelediglich auf den hintersten Plätzen. Seither ging es steilnach oben. Der Weg vom Nachzügler bis zum MusterbeispielEuropas wurde mit einem energischen Sturmlauf absolviert.Die gute Stimmung rund um EGovernment macht sich rundumbemerkbar. »Die Regierung scheint es ernst zu nehmen. Anallen Ecken und Enden sind innovative Triebkräfte zu spüren«,bemerkte ACP-Gesellschafter und Prokurist Martin Nemeth.Die Innovationen - und damit der Euro - rollen aber nicht nurim Inland. österreichs Ruf als Vorreiter einer effizienten E-Verwaltung dringt auch jenseits der Grenzen. Best-Practice-Beispiele wie FinanzOnline, der elektronische Akt ELAK oder die Plattform help.gv.at heimsten schon mehrfach internationaleAuszeichnungen ein. Ein Umstand, der auch beim von der Kommission festgestellten Know-how-Transfer in die neuen Mitgliedsstaaten nicht gerade schadet. österreichs Unternehmen wie beispielsweise die SBS haben sich zwischen Bukarest, Pragund Budapest als Lieferanten fest etabliert.

Die neuen »europäischen Tigerstaaten« weisen auch beimE-Government eine äußerst dynamische Entwicklung auf. DerBaltenstaat Estland gilt sowieso als kleines IT- und Internet-Wunderland und ist österreich in der Capgemini-Studiemittlerweile hart auf den Fersen. Aber auch Ungarn oder Slowenienhaben ihr Ranking massiv verbessert. Zugute kommt denöstlichen Nachbarn sicher, dass die Green-field-Investments das Problem von gewachsenen - und teilweise obsoleten - Strukturen gar nicht erst aufkommen lassen. Die IT- und Telekommunikations-Infrastruktur ist in den Oststaaten, zumindest dort, wo sie auf die grüne Wiese gesetzt wurde, vom Feinsten und teilweise moderner als in manchen »alten« EU-Staaten. Viel bewegt sich beimtechnisch-organisatorischen Hintergrund.

Brüssel schreibt auch beim Backoffice-Integration und Interoperabilität auf seine Fahnen. Vor allem hier sind bedeutende Kosten- und Beschleunigungspotenziale zu heben. »Beim übergreifenden und medienbruchfreien Prozessmanagement machen wir große Fortschritte«, sagt Kremsmünsters AmtsleiterReinhard Haider, dessen Gemeinde als Musterbeispiel für erfolgreiches E-Government dient.

Wo es noch hakt. Für das gedeihliche Fortkommen von E-Government hat die Regierung ein ganzes Bündel von Maßnahmen gesetzt. Legistische Rahmenbedingungenrund um Beschaffung oder Signatur, Identifikationssystemewie die Bürgerkarte, eine klar kommunizierte Strategie oder möglichst flächendeckende Umsetzung beim Roll-Out sind nur einige davon. Ein wichtiger Part ist der Wille zur Kooperation. »Für die Topplatzierung ist die erfolgreiche Zusammenarbeit der politischen Institutionen und der Wirtschaftspartner ausschlaggebend«, sagt Capgemini-CEO Peter Laggner. Auch Franz Morak betont die Rolle aller Akteure. Wie die EU-Benchmarkzeigt, dürfte das auch ziemlich gut funktionieren. Und doch gibt es Platz für Verbesserungen. Die Akteure des föderalen österreich kochen manchmal nicht uneigennützig ihr eigenes Süppchen. »Dann fliegen auch Torpedos«, wie ein Insider schmunzelt. Ansatzlos und aus heiterem Himmel setze dann beispielsweise der Städtebund auf die Microsoft-Initiative Egora, was nicht nur beim Gemeindebund Stirnrunzeln auslöst. Kleinere und größere Animositäten soll es auch bei den Bürgermeistern geben. Schwarz/Rot-Kriterien oder schlichter Neidkomplex sollen bei Anschaffungen bisweilen wichtiger sein als das übergeordneteGemeinwohl. Um hier Geldverschwendung zu vermeiden, müsse der Bund die Zügel straffer anziehen, meint ein anderer Insider. Der Bund kann freilich auch nicht stressfrei agieren und befindet sich wiederum im Spannungsfeld der Wirtschaft.

Diese beäugt bestehende öffentliche Plattformen wie kommunalnet.at oder auch help.gv.at mit Argusaugen, das Geschäft würde man lieber selber machen. Diese Situation führt bisweilen zum Patt. Das Innenministerium hat ursprünglich die Order ausgegeben, dass Zugriffe aus Sicherheitsgründen ab Ende September nur mehr über ein Stammportal abgewickelt werden dürfen - eine Funktion, die bei den öffentlichen Plattformen schon implementiert ist. Die Privaten wollen das zwar auch anbieten, können es aber technisch noch nicht. Worauf das Innenministerium die übergangsfrist erst in den letzten Tagen vorerst einmal verlängert hat. Der Zuzug zu den öffentlichen Portalen soll auf Druck der Wirtschaft schon etwas eingeschlafen sein. Das kommunalnet verharrt beispielsweisebei rund tausend teilnehmenden Gemeinden. Aber kleinere Spannungsfelder hin oder her: österreich ist E-Government-Europameister und muss daher viele Dinge richtig machen oderzumindest besser als die Konkurrenz. Der große Nachbar Deutschland hat sich bei der Fußball-WM zwar Bronze geangelt und ist in heller Euphorie, über das deutsche E-Government wollen aber nicht einmal die gewogensten Kommentatoren ein positives Wort verlieren. Der Unterschied zu österreich? »Bei uns reden die Institutionen und Leute miteinander, ohne gleich die ultimative Keule auszupacken«, vermutet ein Insider. Wie Franz Morak über das Ranking so schön sagt: »Ein Erfolg aller Akteure.«

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Schwarzbuch Telekabel

Der Kabelnetzbetreiber UPC Telekabel gilt als visionär. Zum Jahreswechsel schluckten die österreicher den aufstrebenden Internetprovider Inode um erkleckliche 93,9 Mio. Euro, der Deal galt als weltweit erste Akquisition eines Internet-Service-Providers (ISP) durch ein Kabelunternehmen. Auch politisch mischt UPC-Chef Thomas Hintze gerne mit. In Graz erwies sich der Wiener als der bessere »Governor« und löste den in Ungnade gefallenen Arnold Schwarzenegger als Namensgeber für das Liebenau-Stadion ab. Das Namensrecht »UPC Arena« lassen sich die Kabler nun jährlich 100.000 Euro kosten. Die Grazer gingen diesmal freilich auf Nummer sicher und ließen die Sponsoringpartnerschaft für eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren festschreiben. Das Selbstverständnis von Graz als »Menschenrechtsstadt« war wiederhergestellt und UPC kann seine Vormachtstellung im Kabelnetzbereich nicht nur im Grazer Ballungsraum weiter einzementieren.

Langjähriger Herausforderer. Die Erweiterung des TV-, Internet- und Telefoniegeschäfts tut für UPC freilich Not. Im Europavergleich sind die Telekabler zwar strategisch vorne mit dabei, in Sachen Penetration dümpelt man aber knapp außerhalb des letzten Drittels. Während in den Beneluxländern und der Schweiz mit Durchdringungsraten jenseits der neunzig Prozent paradiesische Zustände für Kabelnetzbetreiber herrschen, kommt die Branche in österreich - in Summe sind dies vor allem UPC plus kleine Lokalhirsche in den Bundesländern - der Lobbyingorganisation »European Cable Communications Association (ECCA)« zufolge derzeit auf gerade einmal 38 Prozent. Die Mannschaft um Thomas Hintze ist dennoch Schwergewicht: In den Ballungsräumen ist man großer Gegenpol zum Breitbandgeschäft des Incumbent Telekom Austria. »In vielen Ländern sind die Kabelnetzbetreiber die einzigen Herausforderer am Markt«, unterstreicht UPC-Stratege und ECCA-Vizepräsident Manuel Kohnstamm die Rolle der Kabler. »Die Cable Companies haben für Rieseninvestitionen in Europa gesorgt«, so Kohnstamm.

Für Roland Türke, Technikchef bei UPC und neues Mitglied der Inode-Geschäftsführung, hat das Hybrid-Coaxnetz (Glasfaserleitungen im Backbone, Coax-Verbindungen auf den letzten Metern zu den Haushalten) längst den Status eines schmerzhaften Herausforderers für die Telekom. Access ist nicht mehr das Pro-blem, nun braucht es Anwendungen, die die potenten Leitungen benützen. Anfang des Jahres wurden am Gaudenzdorfer Gürtel in Wien Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbps zu den Endkunden hin ausprobiert. Wie schnell das ist? »Damit können Sie in nur einer Minute den Inhalt einer ganzen CD-ROM kopieren«, beschreibt Türke plakativ.

Eingeführt haben Hintzes Produktmanager nun auch preisaggressive Telefonietarife. Innerhalb des Telekabelnetzes telefonieren die Kunde jetzt gratis. Und zwischen der Mutter Liberty Global in Amsterdam und dem Standort in Wien spricht man nicht mehr via Voice-over-IP, sondern »Voice over Broadband«. Die Kunden sollen von den technischen Umwälzungen nichts merken, es darf weiter mit dem analogen Telefonapparat telefoniert werden. Und eine weitere Technologie könnte den neu dazu gewonnen Inodekunden bald das angestammte Fernsehvergnügen UPCs in Haus bringen: IPTV. Das Know-how dazu wurde bereits von Inode aufgebaut. Insidern zufolge würden Hintze und Inode-Geschäftsführer Gerald Schwanzer am liebsten sofort mit IPTV loslegen. Allein die Finanzierung dazu muss noch abgesegnet werden. Ende Juni wurde den Eigentümern aus Amsterdam dazu eine Testinstallation in Wien vorgeführt. Offiziell hält man sich noch bedeckt. »Dass den Aufsichtsräten die Installation wirklich vorgeführt wurde, kann ich nicht bestätigen«, wiegelt UPC-Sprecherin Doris Lenhardt ab. Lediglich die Quartalssitzung der internationalen Chefetage wäre im Vorführraum abgehalten worden. Hier geht es zum Teil 2.

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Innovativ und kreativ

Noch bis 29. September 2006 können innovative und kreative Ingenieurleistungen, die den Baustoff Beton und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nutzen, für den Ingenieurpreis der österreichischen Beton- und Zementindustrie eingereicht werden. Der Ingenieurpreis, der zum vierten Mal durch die Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ) und dem Verband österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VöB) vergeben wird, trägt das Motto \"Technologieschaufenster für Bauen in Beton\". Zur Teilnahme berechtigt sind bundesweit befugte PlanerInnen. Eingereicht werden können Projekte im In- und Ausland, die sich seit 2004 in Projektierung, Planung und Ausführung befinden, sowie in diesem Zeitraum fertig gestellte Projekte im In- und Ausland.
Infos: www.zement.at
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Auf Nummer sicher gehen

Der Diebstahl eines Notebooks bedeutet nicht nur einen materiellen Verlust, sondern auch den Verlust wertvoller Daten und zusätzlich viele Unannehmlichkeiten. Deshalb sollte man neben der Software auch immer an die physische Sicherung der Notebooks denken, wie zum Beispiel die verbesserten MicroSaver-Schlösser von Kensington. Sie sind mit jeder Art von Hardware kompatibel, die über einen Kensington Security-Slot verfügt. Dazu zählen Projektoren und TFT-Monitore genauso wie 99 Prozent aller Notebooks. Zudem bietet Kensington eine unbeschränkte Austauschgarantie auf die neuen Sicherheitsprodukte.

MicroSaver Notebook Lock
Das manipulationssichere MicroSaver Notebookschloss ersetzt den bisherigen MicroSaver und ist nun 20 Prozent stärker. Zusätzlich hat er einen gehärteten Kern und eine Karbonummantelung. Außerdem wurde die Sicherheit am übergang vom Schloss zum Kabel verbessert.
Preis: 55 Euro

MicroSaver Twin Notebook Lock
Das ebenfalls manipulationssichere MicroSaver Twin Notebook Lock verfügt über die selben Eigenschaften wie der MicroSaver, außerdem ein 2,20 Meter langes Kabel und zwei Schlösser. Hierbei ist das zweite Schloss am Kabel verschiebbar und sorgt für einen optimalen Abstand zwischen den Geräten.
Preis: 75 Euro.

MicroSaver DS Notebook Lock
Das MicroSaver DS Notebookschloss sollen das Notebook mit seinem 1,80 Meter langen und 4,5 Millimeter dicken gehärteten Stahlkabel mit geflochtener Edelstahlummantelung optimal vor Diebstahl schützen. Zusätzlich hat das Schloss einen praktischen Riemen für eine kompakte Aufbewahrung und Transport.
Preis: 65 Euro.

MicroSaver Combination Lock
Das MicroSaver Kombinationsschloss ist die schlüssellose Version der Diebstahlsicherung, die in den Kensington-Steckplatz passt. Der individuellen Code lässt sich am vierrädrigen Kombinationsschloss aus über 10.000 Zahlenkombinationen mithilfe eines Geldstückes einstellen. Das 1,80 Meter lange Stahlkabel und der patentierte T-Kupplungsmechanismus schließt das Hardware-Gerät gut an.
Preis: 40 Euro.

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