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übernahme am Storage-Markt

Der kalifornische Speichernetzwerkspezialist Network Appliance holt sich den Datensicherheitsspezialisten Decru an Bord. Den Ausbau seines Portfolios an Datensicherheits-Lösungen will sich das Unternehmen 272 Mio. Dollar in bar und in Aktien kosten lassen. Die übernahme soll im Oktober 2005 abgeschlossen sein, teilte Network Appliance mit.

\"In einer Zeit, in der die Sicherheit der Daten im Vordergrund steht, wird die Verschlüsselung zu einem entscheidenden Faktor der Dateninfrastruktur\", sagte Dan Warmenhoven, CEO Network Appliance. \"Die kürzlich öffentlich bekannt gewordenen Sicherheitslücken verdeutlichen, dass Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sensible Geschäfts-, Mitarbeiter- und Kundendaten effektiver schützen müssen\", so Warmenhoven. Decru ist branchenweit für sein Know-how im Verschlüsselungsbereich bekannt.

Network Appliance arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit Januar 2004 mit Decru zusammen. Das nicht börsennotierte Datensicherheitsunternehmen Decru wurde im Jahr 2001 gegründet und beschäftigt 73 Mitarbeiter. Insgesamt konnte sich die Firma seit ihrem Bestehen nach eigenen Angaben mehr als 45 Mio. Dollar an Risikokapital angeln.

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Kärntner Volkszorn

Anfang Juni präsentierte die Verbundgesellschaft ihren Nachhaltigkeitsbericht 2005. \"Unser Bericht zeigt, daß sich umweltschonendes und sozial verantwortliches Handeln auszahlt“ kommentiert Verbund-Chef Hans Haider. Worte, die in der Gemeinde Ebenthal bei Klagenfurt derzeit nicht gehört werden. Dort möchte der Verbund gemeinsam mit den Klagenfurter Stadtwerken ein Gas-Dampf-Kraftwerk errichten. Die Anlage soll das bestehende Fernheizkraftwerk ersetzen. Das Problem: Ebentahls Bürgermeister Franz Felsberger will den prognostizierten Mehrausstoß an Emissionen nicht hinnehmen. Er engagierte unterstützt von sechs Bürgerinitiativen renommierte Gutachter, die der Anlage kein gutes Zeugnis ausstellen. \"Das Kraftwerk würde beim Stickstoffdioxid-Ausstoß massiv gegen neue gesetzliche Grenzwerte verstoßen“, sagte der Umwelthygieniker Gerd Oberfeld zur \"Kronen-Zeitung“. Auch die Metereologin Helga Kromp-Kolb spricht sich gegen die Verbund-Pläne aus. Der von der Gemeinde konsultierte Umweltjurist Wolfgang List geht davon aus, dass der Bauantrag aufgrund der vorgelegten Gutachten vom Umweltsenat des Landes abzulehnen sei. Der Verbund hat insgesamt 22 Gutachten eingereicht und hofft dennoch die Genehmigung für das Maga-Kraftwerk zu erlangen.
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Rückzug der Telefonie

Die klassische Festnetztelefonie ist in Westeuropa weiter auf dem Rückzug. Nach Berechnungen des britischen Marktforschers Analysys sollen im Jahr 2010 bereit mehr als 60 Prozent aller Ausgaben für Telefongespräche in Mobilfunk- oder VoIP-Services fließen. Dann könnten laut der Studie bereits bis zu einem Viertel aller westeuropäischen Haushalte komplett auf die Festnetztelefonie verzichten.

\"Der Austausch der klassischen Festnetztelefonie durch Mobilfunk und VoIP wird den westeuropäischen Massenmarkt verwandeln\", schätzt Analysys. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll der Anteil der Gesprächsminuten via Handy und VoIP von derzeit 28 auf 45 Prozent steigen. In die Festnetztelefonie fließen dann laut Bond nur noch 39 Prozent der gesamten Gesprächsausgaben.

Laut der Studie hat der Mobilfunk dem Festnetz bereits erhebliche Anteile am Telekommunikationsmarkt abgegraben. Im vergangenen Jahr gaben die westeuropäischen User schon 51 Prozent ihrer Gesprächsausgaben für das Telefonieren im Mobilfunkbereich aus. VoIP wird laut den Marktforschern im Jahr 2010 einen Anteil von 9,6 Prozent an den Telefongesprächen haben. Die Internettelefonie soll aber wegen der geringen Gesprächskosten nur auf einen 3,6-prozentigen Anteil bei den Gesamtausgaben kommen.

Laut einer aktuellen Studie der IT-Beratungsfirma Disruptive Analysis soll darüber hinaus die Nachfrage nach WLAN-Handys steigen. Bis zum Jahr 2009 machen die Marktforscher in diesem Bereich einen weltweiten Markt von knapp 47 Mio. Geräten aus. Davon sollen fast zwei Drittel so genannte Dual-Mode-Handys sein, die sowohl für die herkömmlichen Mobilfunknetze als auch für die drahtlose Internettelefonie ausgerüstet sind.

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Anti-Aging-Bier

Von der Volksmedizin wird Bier schon seit langer Zeit als probates Heilmittel für allerlei kleine Wehwehchen angesehen. Der in Maßen konsumierte Gerstensaft soll den Gang zum Arzt ersparen. Soweit so gut und unbewiesen. Doch auch die moderne Schulmedizin beschäftigt sich mit dem Volksgetränk. Es gibt Studien, die die positive Wirkung von Bier bei der Prophylaxe gegen Osteoporose untersuchen, Studien, die die Krebs hemmende Wirkung beweisen und Studien, die die positiven Eigenschaften des Biers auf das Herz-Kreislauf-System belegen. Weniger bekannt ist, dass Bier auch vor dem Alterungsprozess schützen soll.
Das Anti-Aging-Bier aus der deutschen Klosterbrauerei Neuzelle wird mit Naturstoffen wie Sole, Spirulina-Algen und einem Pflanzenauszug aus Obst und Gemüse angereichert. Diese Inhaltsstoffe sollen das körpereigene Schutzsystem bei der Regulierung der Sauerstoffversorgung in den Zellen unterstützen, der Schädigung des Körpergewebes durch Sauerstoff entgegenwirken und frei Radikale neutralisieren. Diese freien Radikalen sind besonders garstige Viecher, sind sie doch mitverantwortlich für Zellverfall und Gewebeschäden, die den Alterungsprozess beschleunigen. Im Vergleich zu konventionellen Bieren sollen das antioxidative Potenzial und die Radikalfänger-Eigenschaften im Anti-Aging-Bier rund zehnfach erhöht sein, zudem soll es eine entzündungshemmend Wirkung haben und die Durchblutung fördern.
Wellness-Hotels und Kurbäder haben das Anti-Aging-Bier bereits für sich entdeckt. Das Hotel Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow etwa bietet für männliche Wellness-Einsteiger eine Behandlung mit dem Titel \"Unter uns Klosterbrüdern\" an, in deren Rahmen nach einem Bad in Schwarzbier auch Anti-Aging-Bier für die innere Anwendung gereicht wird. Neben Deutschland ist das Bier in Belgien, Dänemark, Russland und Japan erhältlich. österreich muss sich noch gedulden.
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Abseits der WM

Willkommen, liebe Zuseherinnen und Zuseher, bei diesem spannenden halb-offiziellen Spiel, das etwas abseits der großen Weltmeisterschaft heute hier vor Ihren Augen ausgetragen werden wird, es ist ein großer Moment, wenn hier heute im Bierwirt’n-Stadion in Hinterprembichlbrunn unter Ausschluss der öffentlichkeit die Mannschaften des Ministeriums für Bürokratie-Abbau-Angelegenheiten BAA und die »SC Big Players«, ein Best-Of der heimischen Industrie- und Bauwirtschaft, hier auf dem Grün in Hinterprembichlbrunn gegeneinander antreten werden. Das Spiel selbst ist ja sozusagen schon ein erfolgreiches Projekt des jungen Ministeriums, das ja bekannterweise zur Entschlackung und Vereinfachung der bürokratischen Abläufe gegründet wurde, das erste Projekt, das langwierige und mühsame demokratische Prozesse hautnah erlebbar abkürzen und vereinfachen soll. Heute geht’s um viel, um Teile des Flächenwidmungsplanes für Ost- und Südregionen, um einige lukrative Beschaffungsverträge sowie ein langjähriges, unbefristetes Tunnelprojekt mit doppelter Verlängerungsoption, man sieht also, dass die Nervosität auf beiden Seiten groß ist, weil große Summen auf dem Spiel stehen. In unrühmlicher Erinnerung ist noch das letzte große internationale Match zur Militärmaterialbeschaffung, wo ja haushoch gegen die Anbieter verloren wurde, und frisch in Erinnerung die erst kürzlich bekannt gewordene, lange verheimlichte desaströse Niederlage in der zweiten Liga, wo riesige Summen an karibische Player verspielt wurden, wie ja erst unlängst bekannt wurde. Schon laufen die Mannschaften aufs Spielfeld, und es fällt sofort der Altersunterschied auf, da bekanntlich aufseiten des BAA die Spieler nur durch Beförderung oder Frühpension aus dem Team gewechselt werden können, aber auch aufseiten der Big Players zeigen sich vor allem in der Verteidigung etliche graue Eminenzen aus dem Vorstand. Und los geht’s - und sofort stoßen die Stürmer der Big Players vor, hinein in die hier anscheinend aufklaffende Gesetzeslücke im Strafraum! Zumindest hier scheint aber das angeblich in der Rekordzeit von nur 10,7 Minuten konzipierte und durchgebrachte Gesetz - ein neuer internationaler Rekord - zumindest vorerst zu halten, denn der Schiedsrichter vom Verfassungsgerichtshof lässt die Fahne unten, aber naja, er hat ja in solchen Fällen ohnedies nur symbolische Funktion. Aber zu ungestüm war der Angriff, souverän abgeblockt mit einer Kombination aus doppelter Formularrückweisung und Fristeneinwand, man sieht sofort, dass das Team des Ministeriums die Technik perfekt beherrscht und den Gegner stur ins Leere rennen lässt. Das kostet Zeit, das kostet Nerven, und im Nervenkrieg ist das Ministerium traditionell stärker. Hier im Stadion herrscht trotz der üblichen Verschwiegenheitsklauseln gegenüber der öffentlichkeit übrigens beste Stimmung, die Ränge sind einerseits voll mit Ministeriumsbeamten auf Sonderurlaub , und auf der anderen Seite ist der Fansektor der Big Players brechend voll mit Praktikanten und Anwälten, die hoffen, dass im Freudentaumel eines möglichen Sieges auch für Sie ein bisschen was abfällt. Aber schauen Sie, was passiert - es ist unglaublich, mit welcher Lässigkeit da die Sturmspitze des Ministeriums einfach zum feindlichen Tor durchschlendert, während sich die Abwehr der Big Players da in einer Fehleinschätzung der Zuständigkeiten nur um den zweiten Wirtschafts-Abrufposten kümmert! Wie Sie ja wissen, ist in der Strategie des Ministeriums für Bürokratie-Abbau-Angelegenheiten dieser strategische Mittelfeldspieler besonders wichtig, der eigentlich für Spieler auf der Durchreise von der Politik in die Wirtschaft und umgekehrt reserviert ist. Und - uuuuh - ein schöner Schuss, völlig klar durchgezogen, die Verteidigung der Big Players sieht alt aus, aber - an die Latte! Auf den Spielern des Ministeriums lastet natürlich gerade nach den vorher bereits erwähnten Schlappen enormer Druck, obwohl etwa die Hälfte pragmatisiert ist, und das sieht man auch. Die Big Players kontern! Ein wunderbarer Lauf nach vorn, die PR-Spitze stürmt, ein Pass zum Consulting - uuh, der Tritt ging ins Leere, tja, in der Theorie hätte das klappen müssen -, aber weiter zur Anwaltsspitze in dieser Dreierkette - und abgeblockt! Die Verteidigung des Ministeriums für Bürokratie-Abbau-Angelegenheiten steht perfekt, man sieht kaum eine Bewegung, so unerschütterlich verteidigen sie ihr Revier, aber kein Wunder, einige der Beamten hier haben in den letzten Jahren ja schon in verschiedenen Ministerien Erfahrung sammeln können und haben bewiesen, dass sie Steher- oder Sitzerqualitäten haben. Weiter geht’s, es ist ein Gestocher im Mittelfeld, das BAA versucht die Umweltverträglichkeitsprüfung-Doppelpass-Strategie - und einer der Verteidiger des BAA geht zu Boden! Sofort laufen die Erste-Hilfe-Consulter und Anwälte mit einer Bahre aufs Feld, man sieht in der Zeitlupe ganz deutlich die unerlaubte Aktion des Angreifers, ganz klar - private Spende und Urlaubsreise, keine Schwalbe! Der Schiedsrichter zückt die Gelbe Karte - und die Rote - einer der Stürmer der Big Players muss raus! Das bedeutet den Golden Handshake, der Trainer am Spielfeldrand flucht - das wird teuer, mit dem Auffliegen dieser klassischen Spieltaktik hat keiner gerechnet. Und das war’s auch schon mit der ersten Halbzeit, es wird abgepfiffen und ich sehe schon die Anwaltsteams beider Mannschaften in den Bürokabinen verschwinden, meine Damen und Herren, da werden jetzt einige Zeit die Köpfe rauchen, wir melden uns wie immer, sobald man sich auf ein Ergebnis der ersten Halbzeit geeinigt hat. Bis dahin: einen schönen Sommer, ein gesegnetes Weihnachtsfest und auf Wiedersehen 2007, wenn wir uns hoffentlich bei der zweite Halbzeit dieser brennend spannenden Partie wieder hier sehen werden.
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Musikgenuss fast ohne Ende

Der 135 Gramm wiegende Network-Walkman im Aluminiumgehäuse soll etwa so groß wie eine Handfläche (55,9 x 89,3 x 14,5 Millimeter) sein und sich so problemlos in einer Hosentasche verstauen lassen.

Mit seiner 20 GByte großen Festplatte bietet der NW-HD5 Platz für bis zu 13.000 Titel im MP3- oder ATRAC3plus-Format, die über die USB-2.0-Schnittstelle mit der Sonic-Stage-Software übertragen werden müssen. Die Software übernimmt das Verwalten und Konvertieren von Titeln in das MP3 oder ATRAC-Format. Sonic Stage erlaubt zudem den direkten Zugriff auf Sonys Onlineshop Connect mit über 300.000 Musiktiteln im Katalog. Und durch den Einsatz der austauschbaren, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus mit Sonys bewährter STAMINA-Technologie bringt es der Power-WALKMAN laut Hersteller auf eine Betriebszeit von bis zu 40 Stunden. Somit kann das Modell fast zwei Tage lang nonstop Musik abspielen!

Outdoor-Fun nicht nur im Sommer
Sony hat beim neuen Musikplayer die G-Sensor-Technologie integriert: Auch wenn der WALKMAN einmal zu Boden fällt, ist ein Festplatten-Crash ausgeschlossen. Damit ist laut Hersteller der Aktionsradius praktisch unbegrenzt, auch bei sportlichen Aktivitäten darf der Player durchaus mitmachen.

Vielseitig einsetzbar
Neben MP3 und ATRAC unterstützt der Network WALKMAN NW-HD5 auch die Formate WMA und WAV. Auf der Festplatte kann man zudem nicht nur Musikdateien, sondern auch Videos und PC-Daten (Word, Excel, Powerpoint, etc.) speichern.

Drehfreudiges Display
Ebenfalls ein Verdienst der G-Sensor-Technologie sind laut Hersteller die erweiterten Möglichkeiten bei der Nutzung des hintergrundbeleuchteten Displays. Das intelligente 7-zeilige 1,5-Zoll-Display des NW-HD5 denkt beim Gebrauch mit und soll sich je nach Nutzungsart so drehen, dass man es leicht ablesen kann (\"Follow Turn“-Feature). Hält der Anwender den neuen Network WALKMAN also lieber waagrecht, erkennt das die G-Sensor-Technologie und richtet nach erneutem Einschalten sowohl Anzeige als auch Funktionstasten neu aus. So lässt sich der Player trotz Hochkant-Design problemlos horizontal bedienen.

Sonys neuer Network WALKMAN NW-HD5 ist ab sofort zum Preis von 299,-- Euro in den Farben Rot, Schwarz und Silber im Fachhandel erhältlich. Im Lieferumfang enthalten sind neben der Musikmanagement-Software SonicStage 3.1Ohrhörer, ein USB-Kabel, das Netzteil und eine Tasche.

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Neuer Flachmann von Samsung

Vor einigen Wochen präsentierte Samsung mit dem 3 Millimeter dünneren X820 das schmalste Handy in Candybar-Form. Jetzt folgt der nächste Flachmann: Mit Abmessungen von 103 x 54 x 9,9 Millimetern und einem Gesamtgewicht von 91,5 Gramm ist das D830 das dünnste Klapphandy der Welt. Trotzdem wurde nicht bei der Ausstattung gespart:
Das Tri-Band-fähige Handy weist eine integrierte 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus, einen Micro-SD-Speicherkartenplatz sowie einen Bluetooth- und TV-Ausgang auf, der für die großformatige Darstellung von Bild- und Videodateien verwendet werden kann. Außerdem stehen zwei Displays zur Verfügung: Neben einem 2,3 Zoll großen Innendisplay mit einer Auflösung von 249 x 320 Pixeln, informiert das OLED-Minidisplay im zugeklappten Zustand über eingehende Anrufe, SMS oder E-Mails.
Während das X820 ab Juli in österreich erhältlich ist, steht noch nicht fest, ob und wann das D830 nach Europa kommt.
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Konflikte abseits des grünen Rasens

Es ist relativ einfach zu verstehen, was Deutschland versucht, sich und der Welt klar zu machen. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist ein einziges friedliches Miteinander. Eine gigantische Party fernab von allen nationalen Ressentiments, doch hinter den - historischen - Kulissen brodelt es gewaltig. Bei vielen Spielen der Weltmeisterschaft sind politische Differenzen, wirtschaftliche Konkurrenz und historische Erfahrungen der \"unsichtbare zwölfte Mann“ am Platz. So war die Vorrundenpartie zwischen Frankreich und der Schweiz mehr als nur ein sportlicher Wettstreit auf dem grünen Rasen, der mit einem relativ unspektakulären 0:0 endete. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts stand die Schweiz unter starkem französischen Einfluss. Die helvetische Republik war praktisch unregierbar. Es folgte ein Bürgerkrieg, in den sich Napoleon als Mediator einschaltete. Seine Mediatorendienste ließ er sich teuer erkaufen. Zahlreiche Schweizer mussten in den napoleonischen Kriegen auf Seiten der Franzosen kämpfen und ließen ihr Leben. Diesen und andere interessante Hintergründe kann man unter www.fussball-konflikte.de nachlesen, einem Projekt des deutschen Zentrums für Medien und Interaktivität. Man erfährt, dass sich Brasilien und Australien nicht nur in der Vorrunde der WM gegenüber standen, sondern sich auch seit Jahren einen Wettbewerb um die Tabellespitze in der Eisenerzförderung liefern. Oder dass zwischen den USA und Tschechien seit vielen Jahren ein Markenstreit um Amerikas beliebtes Bier, dem \"Budweiser“ stattfindet. Interessant auch, dass England just gegen Schweden antreten musste, immerhin wurde eben erst die größte englische Fish&Chips-Kette von einer schwedischen Investorengruppe übernommen.
Erfreulich ist, dass es auch konfliktfreie Zonen gibt: So hegen etwa die Angolaner und Mexikaner keinerlei Groll, Spanier und Ukrainer hatten sich auch schon immer lieb und auch Paraguay und Trinidad & Tobago waren schon immer ein Herz und eine Seele.

Link: www.fussball-konflikte.de

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neue Studie

Es handelt sich dabei um eine österreichweite Repräsentativuntersuchung mit entsprechender Stichprobenauswahl von 100 Architekten, 90 Bauhehrren und 40 Generalunternehmer. Auftraggeber der Studie war das Aluminium-Fenster-Institut (AFI).Im Folgenden erfahren Sie die Highlights:
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Kompetenzen bündeln

COAST (Competence Network for Advanced Speech Technologies) soll den Wirtschaftsstandort österreich im global stark wachsenden Sprachtechnologiemarkt bedeutend stärken und dem Wissenschaftsstandort österreich bei einer der weltweit zukunftsträchtigsten Technologien eine international herausragende Position verleihen. Das Netzwerk aus derzeit drei wissenschaftlichen Institutionen (TU Graz, öFAI, Technikum Wien) sowie sechs Unternehmen (Philips, eBit ebusiness & IT, Frequentis, NOA Audio Solutions, Sail Labs Technology sowie GWI Research, Wirtschaftsberatung und Informatik) soll in Zukunft auch weiteren Partnern offen stehen. COAST stehen für die Laufzeit von vorerst vier Jahren insgesamt beinahe 11 Millionen Euro zur Verfügung, wovon rund die Hälfte aus öffentlichen Fördermitteln des Knet- Programms des BMWA kommt.

\"Wir wollen im Rahmen des Netzwerks COAST gemeinsam Spracherkennung mit großem Vokabular für professionelle Anwendungen entscheidend weiterentwickeln“, erläutert Professor Gernot Kubin, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Vereins COAST, und Leiter des Instituts für Signalverarbeitung und Sprachkommunikation der TU Graz, die Zielsetzung. \"Die Zusammenarbeit zwischen Signalverarbeitung und Natural Language Processing in COAST ist eine der großen Chancen: Die Applikationen der Zukunft werden Sprache nicht nur erkennen, sondern auch intelligent verarbeiten, indem sie Domänen- und Allgemeinwissen einsetzen.“ Klaus Pavlik, der kaufmännische Geschäftsführer von COAST, erkennt enorme Potenziale für den Wirtschaftsstandort österreich: \"Die beteiligten Unternehmen wissen aus Erfahrung die Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen österreichs zu schätzen, aber COAST verzahnt nun erstmals alle maßgeblichen Wissenschafts- und Wirtschaftspartner der Sprachtechnologie in österreich und formt sie zu einer schlagkräftigen internationalen Brainforce, die Wissen rasch in Markterfolge umsetzen kann.“

Forschungsziele
Auf die Partner des neuen Forschungs-Netzwerks warten vielfältige Herausforderungen: Für Philips Speech Recognition Systems, das globale Kompetenzzentrum des Philips Konzerns für Spracherkennung, etwa gilt es im medizinischen Bereich, die Sinnhaftigkeit und Bedeutung des gesprochenen Textes automatisch zu erfassen und in vordefinierte Formate eines fertigen Befundes umzusetzen, statt nur wortwörtlich das Gesprochene in Text umzuwandeln. Eine andere Aufgabe ist das Herausfiltern möglicher Störquellen bei der Aufnahme: Selbstlernende Filter, die sich ideal an die Umgebung anpassen, sind hier die Vision.

Kennzeichnend für dis Gestaltung des Forschungsprogramms soll die enge Kooperation zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und spezialisierten Firmen werden, welche die Erkenntnisse aus den Forschungsprogrammen in realen Applikationen testen und einsetzen.
So setzt beispielsweise Frequentis, Weltmarktführer im Bereich der Sprachkommunikation in der Flugsicherung, Spracherkennung als zusätzliches Leistungsmerkmal für sein Produkt der digitalen Flugstreifen ein. Verbesserungen der Spracherkennung aus dem COAST- Programm können dem Einsatz der Spracherkennung im hochsensiblen Flug- und Bahnsicherungsbereich zum Durchbruch verhelfen.

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