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Entlassungen bei Sun

Ein Monat nach Amtsantritt des neuen Unternehmenschefs Jonathan Schwartz hat der IT-Konzern nun einschneidende Sparmaßnahmen in einer Aussendung angekündigt. Dabei werden bis zu 5000 Arbeitsplätze gestrichen, gemeinsam mit anderen Schritten sollen damit jährliche Einsparungen von bis zu umgerechnet 460 Mio. Euro eingespart werden.

\"Sun hat in den vergangenen Jahren ohne Anpassungen an die sinkenden Margen weiter gearbeitet und holt nun das nach, was andere Unternehmen schon früher getan haben\", erklärt Sun-Geschäftsführer Bernhard Isemann. Die Reduzierung von Mitarbeitern werde \"hauptsächlich redundante Strukturen und das mittlere Management in US\" betreffen und \"vor allem Doppelgleisigkeiten\" bei Sun bereinigen. Als weiteren Effekt der geplanten Maßnahme sieht Isemann eine Reorganisation und damit eine neue gestraffte Administration des weltweit agierenden Unternehmens.

Auf österreich sollen die nun folgenden Maßnahmen keinerlei Auswirkungen haben. \"Da in österreich keine F&E-Aktivitäten angesiedelt sind und Vertrieb und Technik im Konzern nunmehr gestärkt werden, sind wir in österreich von diesem Personalabbau absolut nicht betroffen\", betont Isemann.

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Sicher im Internet

Ein Jahr nach ihrem Start zieht die Initiative Sicher-im-Internet eine erste Bilanz: Seit der Gründung der österreichweiten IT-Sicherheitsinitiative im Mai 2005 haben die mittlerweile 14 Partner aus Politik und Wirtschaft umfangreiche Aktivitäten umgesetzt und damit vor allem private Nutzer sowie kleine und mittelständische Unternehmen für das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert.

Sicher im Internet wurde von Microsoft österreich gemeinsam mit den Partnern Bank Austria Creditanstalt, Computer Associates (CA), eBay Austria, Inode und a.trust ins Leben gerufen. Unterstützt wird die österreichweite Sicherheitsinitiative heute zudem von Partnern wie dem BM.I., dem bm:bwk, dem BMSG, Seniorkom, Saferinternet.at, der Jungen Wirtschaft, der OCG und der WKO.

Die Zielgruppe der Initiative steigt in österreich kontinuierlich: Rund vier Mio. österreicher sind mittlerweile bereits im Internet aktiv, mehr als 2,4 Mio. haben auch bereits Online eingekauft. Das Ziel von Sicher-im-Internet ist es laut Betreiber starke Akzente im Bereich IT-Sicherheit in österreich zu setzen, um langfristige Verbesserungen für die heimischen PC und Internet Anwender zu bewirken. Mehr als 35.000 der vier Sicher-im-Internet Broschüren konnten bislang an Interessierte verteilt werden. Zudem wird das Webportal der Initiative www.sicher-im-internet.at von den heimischen PC- und Internet-Anwendern kontinuierlich intensiv genutzt: Bisher wurden mehr als drei Millionen Hits verzeichnet. Es haben bereits rund 100.000 Anwender das Portal besucht.

Nachweisbare Erfolge hätten auch aktuelle Erhebungen des Marktforschungsinstitutes Integral gezeigt: Das Sicherheitsverständnis der österreicher hat sich im abgelaufenen Jahr um bis zu zwölf Prozent gesteigert. So setzen bei den Privatanwendern bereits rund 68 Prozent der heimischen Internetbenutzer eine Firewall ein, 75 Prozent nutzen von Softwareherstellern angebotene Aktualisierungen. Die große Mehrheit der heimischen PC- und Internetanwender (86 Prozent) verwendet zudem mittlerweile Antiviren-Software auf ihrem Computer. Zu diesem sehr erfreulichen Ergebnis trug auch Sicher-im-Internet bei.

\"Es freut uns, dass das Sicherheitsbewusstsein in österreich steigt. Die meisten Nutzer wissen heute über die Risiken im Internet Bescheid. Trotzdem gehen nach wie vor viele davon aus, dass sie selbst nicht Opfer von Internetkriminalität werden. Umso wichtiger ist es, fundierte Aufklärungsarbeit zu leisten und auch an die Verantwortung der Nutzer zu appellieren“, erklärt Herbert Schweiger, Geschäftsführer von Microsoft österreich. \"Wir haben uns daher entschlossen, auch 2006 mit Sicher-im-Internet in österreich weitere Aktivitäten zur Information der PC- und Internet-Anwender durchzuführen. Unser Ziel ist es, Sicherheit als Thema langfristig in den Köpfen der heimischen PC- und Internet-Anwender zu verankern.“

Sicher-im-Internet adressiere aber nicht nur Privatanwender, sondern richte mit Veranstaltungsserien auch 2006 einen starken Fokus auf Klein- und Mittelbetriebe. Das Bewusstsein für Sicherheitsgefahren sei zwar bei KMU vorhanden, es fehlt jedoch häufig an den richtigen Maßnahmen: Fehlende Sicherheitsdokumentationen und oft nicht ernannte Sicherheitsbeauftragte für die IT, sowie die Nutzung von nicht professionellen Sicherheitslösungen kennzeichneten das Bild von Untersuchungen bei deutschsprachigen KMU aus den Jahren 2004 und 2005.

Um Unternehmen hier breite Informationen und konkrete Hilfestellungen zu bieten, wird die Initiative Sicher-im-Internet 2006 bei ausgewählten Wirtschaftsveranstaltungen mit Sprechern und eigenen Informationsständen vertreten sein (bisher bereits auf der GAST in Klagenfurt oder bei den Bundesländer E-Days). Sicher-im-Internet nimmt auch an der WKO Telefit Roadshow teil. Für Juni und September 2006 sind zudem weitere Veranstaltungen in den Bundesländern geplant. Auch zum Thema Phishing wird es eigene Veranstaltungen in den Bundesländern geben (erste Termine im Mai/Juni 2006 in Tirol und Vorarlberg).

Ein weiterer Schwerpunkt bei den Sicher-im-Internet Aktivitäten für Unternehmen liegt dieses Jahr auf den heimischen Jungunternehmern: Speziell junge Unternehmen haben bei der Einrichtung ihrer EDV-Ausstattung besonders hohen Informationsbedarf. Hier gilt es, gleich vom Start weg für eine sichere und kostengünstige IT-Ausstattung zu sorgen.

Sicher-im-Internet bietet daher im Herbst 2006 österreichweite Informationsveranstaltungen in Filialen der Bank Austria Creditanstalt. Hier werden neben umfangreichen Informationen und Jungunternehmer Beratungsgesprächen auch eigene Sicherheits-Packages für Jungunternehmer sowie spezielle Security Checks zum Einsatz kommen.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen wird vom Softwarespezialisten CA ein Produkt-Paket eigens für Jungunternehmer geschnürt, das konkrete Lösungsangebote zum Schutz vor Viren, Spyware und Datenverlust enthält. \"Die Vielfalt der Maßnahmen, die wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben, zeigt die Bandbreite des Themas IT-Sicherheit. Der Erfolg der vergangenen Monate macht deutlich, dass der Bedarf an qualifizierter Information groß ist. Das motiviert uns, unsere Arbeit fortzusetzen“, erklärt Schweiger.

Dieses Jahr legt CA im Rahmen der Initiative den Fokus auf eine besonders gefährdete Berufsgruppe: \"Gerade in der Aufbauphase sind Jungunternehmer ausgesprochen verletzlich und ein temporärer Stillstand ihrer Systeme zu diesem Zeitpunkt kann fatale Folgen haben. Mit einem eigens auf ihre Ansprüche zugeschnittenen Produktpaket ermöglichen wir ihnen einen umfassenden Schutz in den Bereichen Datensicherung, Antivirenlösung und Antispyware. Damit haben die Jungunternehmer den Kopf für das Wesentliche - nämlich den Aufbau ihres Unternehmens - frei.“

\"Wir möchten nicht nur das Sicherheitsbewusstsein fördern, sondern auch konkrete Lösungen anbieten. Sicherheit für Unternehmen ist möglich! Daher gibt es im Rahmen von österreichweiten Veranstaltungen wie der Telefit-Roadshow der WKO, an der wir uns als Partner beteiligen, auch die Möglichkeit, sich umfassend über die modernen Sicherheitsanforderungen von Unternehmen und unsere maßgeschneiderten Produktlösungen für Netzwerk-Security beraten zu lassen. Als serviceorientierter Business Provider sehen wir uns als erster Ansprechpartner für interessiere Unternehmen.“, erläutert Roland Türke, CTO von Inode.

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In eigener Sache bestätigt

Der Softwareexperte Sterling Commerce hat 30 Großunternehmen nach ihren Plänen in Punkto Business-Collaboration befragt. Das Ergebnis: Prozessautomatisierung und die Ausweitung der elektronischen Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern (die so genannte Multi-Enterprise-Collaboration) stehen oben auf der Agenda. Darüber hinaus gehörten die Implementierung neuer Technologien, Lieferanten- und Partneranbindung sowie E-Invoicing zu den meistgenannten Themen der Teilnehmer.

73 Prozent der befragten Unternehmen tauschen bereits heute Geschäftsdokumente elektronisch mit Geschäftspartnern aus, 50 Prozent übermitteln bereits planungsrelevante Daten online. Dennoch sehen die Unternehmen weiterhin viel Verbesserungspotenzial. Von entscheidender Bedeutung ist vor allem die Sicherheit bei der Datenübertragung (77 Prozent), gefolgt von Transparenz über den Informationsfluss und Prozessautomatisierung (70 Prozent). Für 57 Prozent der befragten Unternehmen ist auch das schnelle Umsetzen von neuen Anforderungen sehr wichtig.

Im Rahmen des eSurvey hat Sterling Commerce Entscheidungsträger aus den Bereichen IT und Business aus Großunternehmen in Deutschland und österreich befragt. Die Unternehmen stammen hautsächlich aus den Branchen der Finanzen, Handel und Maschinenbau. Die AT&T-Tochter Sterling Commerce ist eigenen Angaben zufolge einer der weltweit größten Anbieter von Multi-Enterprise-Collaboration-Lösungen.

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Auf Bedürfnisse zugeschnitten

Siemens stellt mit HiPath All-in-One eine schlüsselfertige Kommunikationslösung vor, die wichtige Business-Applikationen und zertifizierte Microsoft-Dynamics-CRM-Funktionen integriert. Sie basiert auf dem Kommunikationssystem HiPath 3800 und verbindet Sprachkommunikation, Voice Messaging, Contact-Center-Funktionalitäten sowie Präsenz- und Kollaboration-Tools. HiPath All-in-One ist besonders auf die Bedürfnisse von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) zugeschnitten, die alle Funktionalitäten der modernen Telekommunikation für sich nutzen wollen und eine Lösung suchen, die benutzerfreundlich ist und sich einfach installieren und warten lässt. HiPath All-in-One kann sowohl in einer TDM- als auch in einer hybriden oder reinen IP-Umgebung eingesetzt werden.

Kleine bis mittelgroße Unternehmen haben beim Kauf ihrer Kommunikationslösung meist die Wahl zwischen einer einfach zu installierenden Basislösung mit eingeschränkten Funktionalitäten oder einem komplexen System, das ihre Bedürfnisse genau abdeckt, aber einen hohen Aufwand und technische Kompetenz bei Auswahl, Installation und Wartung voraussetzen. Die neue Siemens-Lösung HiPath All-in-One ist darauf ausgelegt, alle wichtigen Telefonie-Features zu bedienen, dennoch Komplexität zu reduzieren und sowohl Installations- sowie Administrationsaufwand zu senken.

Erreicht wird dies durch die Kombination des Kommunikationssystems HiPath 3800 mit der Voice-Messaging-Lösung HiPath Xpressions Compact und den Präsenz- und Kollaborations-Features der Contact-Center-Applikation HiPath ProCenter. Die Lösung ist vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit. Im Gegensatz zu komplexen Lösungen mit mehreren Servern ist die Lösung in einem Chassis integriert.

HiPath 3800 wurde für den Einsatz in einer reinen TDM - bzw. hybriden oder reinen IP-Umgebung entwickelt. Sie bietet dem Benutzer die Alternative zwischen traditioneller Telefonie, konvergentem oder reinem IP-Einsatz. Auf diese Weise ist der problemlose übergang von TDM zu IP zu jedem gewünschten Zeitpunkt möglich, so Siemens.

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Günstiger Sonnenstand

In fünf bis acht Jahren will der deutsche Sonnenschutzhersteller Warema Marktführer in österreich werden, kündigt Ulrich Schinhan, Geschäftsführer der Anfang 2006 gegründeten Warema Austria GmbH an. Der österreichische Markt wachse noch, während der deutsche seit Jahren rückläufig ist, so Schinhan. Umsatzziele für die als Tochtergesellschaft der Warema International gegründete Niederlassung in Salzburg will er keine nennen. Von Deutschland aus beliefert Warema den österreichischen Markt schon seit 25 Jahren, wobei im Einfamilienhausbereich mit dem Fachhandel und im Objektbau mit den Fassadenbauern kooperiert wird. Im Programm hat der zur Warema Renkhoff Holding AG gehörende Sonnenschutzhersteller Komplettsysteme inklusive BUS-Steuerung. Jüngstes Projekt im Objektbau in österreich ist der soeben eröffnete Techgate-Tower in der Wiener Donaucity, der mit innenliegendem, manuell und elektrisch bedienbarem Blendschutz ohne Steuerung ausgestattet wurde. Sonnenschutz aus Edelstahlgewebe, den Warema anbietet und den die Errichter des Techgate-Towers derzeit prüfen, könne er sich aufgrund der Höhe und der Windbelastung nicht vorstellen, so Schinhan.
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Wunder sind machbar

Sorgen um die Fußballfans macht sich die öVP Wien. Geschätzte 700.000 von ihnen würden zur Europameisterschaft 2008 in die Bundeshauptstadt kommen, deshalb fordert Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl rechtzeitig Ausbauten des öffentlichen Verkehrs: Die U4 solle nach Auhof verlängert werden, die Schnellbahnlinie 45 bis zum Praterkai und die City Airport Train (CAT) von Schwechat bis Bratislava. Technisch, terminlich und finanziell sei das alles machbar, meint Gerstls Referent Daniel Sverak: Für die U4 könne die bestehende Gleisanlage in Obertagebauweise ausgebaut werden, auch die Genehmigungen dafür seien sicher nicht schwer zu bekommen, glaubt Sverak. Der Ausbau der S45 sei lediglich ein Netzschluss, während er für die Verlängerung des CAT ungenannte \"Signale“ bekommen habe, dass es in den kommenden zwei Jahren machbar sei. Finanziell habe die Stadt Wien sicher genug Spielraum durch die Co-Finanzierung des Bundes und auch Einsparungspotenzial - wo das liegen soll, konnte Sverak nicht näher definieren. Klaus Heimbuchner, Sprecher des Wiener Verkehrsstadtrats Rudolf Schicker, gibt den Ball indessen an die Bundes-öVP weiter: \"Einer U4-Verlängerung steht Wien positiv gegenüber, es spießt sich aber an der Co-Finanzierung durch den Bund und am Finanzministerium“, so Heimbuchner, der keinerlei Einsparungspotenzial sieht. Auch beim Ausbau der S-Bahn, an der sich der Bund zu 80 Prozent beteiligt, stehe die Stadt \"Gewehr bei Fuß“, so Heimbuchner. Zentral sei allerdings, dass die U2-Verlängerung bis 2008 fertig werde, wofür die Aussichten nach der Einigung mit zwei Grundstückeigentümern besser seien. Darüber hinaus werde an einem Verkehrskonzept gearbeitet, das Shuttlebusse, Parkplätze und den öffentlichen Verkehr für die EM berücksichtige.
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Klick auf Architekten

Dem Ziel, gute Architektur aktiv zu kommunizieren, um den ihr zustehenden Platz im öffentlichen Bewusstsein noch stärker auszubauen, hat sich der Schweizer Verlag PSA Publishers verschrieben. PSA steht für Profiles of Selected Architects und bietet ambitionierten, einer hochstehenden Architektursprache verpflichteten Architekturbüros in vielen Ländern die Möglichkeit, sich auf einer Internetplattform einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Auf der Website, die im Juli neu gestaltet wird, gibt es für die österreichische Baubranche die Möglichkeit, sich über österreichs Architekten zu informieren und einen überblick zum aktuellsten Architekturgeschehen zu bekommen. über die von Produktherstellern gesponserte \"product library“ kann gezielt nach Bauprodukten und Dienstleistungen gesucht werden, in einer eigenen Rubrik werden ab dem Sommer laufend interessante Projekte junger österreichischer Architekten vorgestellt. Zugang bekommt man auch über www.world-architects.com, wo über 1400 Architekten weltweit zu finden sind und von wo man sich in die einzelnen Länderplattformen weiterklicken kann.
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Der Sonne entgegen

Die Umsätze der heimischen Sonnenschutzhersteller sind weiter rückläufig.

Stolze 41 Millionen Tonnen oder zehn Prozent der notwendigen Energie könnten in Bürogebäuden mit intelligentem Sonnenschutz eingespart werden, zitiert Heiner Praun vom europäischen Dachverband der Sonnenschutzhersteller ES-SO (www.es-so.org) eine Studie, die mithilfe von Gebäudesimulationen in verschiedenen europäischen Städten die Temperaturentwicklung in Gebäuden unter realistischen Klima- und Nutzerbedingungen untersucht hat. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn ein Sonnenschutzkonzept bereits von Beginn an in die Planung einbezogen wird, ergänzt Praun - wofür es bei Bauherren und Planern bis heute ein zu geringes Bewusstsein gebe. Der im Oktober 2004 gegründete Dachverband will daher die EU-Stellen überzeugen, den Sonnenschutz in die Berechnung für den Energieausweis einzubeziehen. Der sollte laut EU-Gebäuderichtlinie ab heuer bei Verkauf oder Vermietung eines Gebäudes sowie bei Neubauten und größeren Renovierungen zur Pflicht werden, wurde aber in vielen Ländern noch gar nicht ratifiziert oder, wie in österreich, von einigen Bundesländern verschoben.

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Immo-Preisschere

Tendenziell befinde sich der Markt im Aufwind, wobei sich die Nachfrage nach hochwertigen, teuren Wohnungen einerseits und nach qualitativ und preislich im unteren Segment gelegenen auseinander bewege, so Malloth. Ungebrochen ist nach wie vor der Trend zum Leben und Wohnen im Nahbereich größerer Städte: »Der Speckgürtel wurde bislang noch keiner Diät zugeführt«, formulierte es Malloth. Ebenfalls im Aufwind präsentiert sich aus Sicht der heimischen Immobilienwirtschaft der Büroimmobilienmarkt, wo Malloth einen anhaltenden Zuwachs bei der Nachfrage nach hochwertiger Infrastruktur im städtischen Bereich ortet. Bestellt werden kann der Immobilienpreisspiegel unter www.wkimmo.at
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Raum braucht Geld

Wolfgang Hammerer, neuer dritter Geschäftsführer der wieder einmal umstrukturierten BIG, outet sich als Kanzler-Protegé.

Unter dem nicht ganz neuen Motto »Raum kostet Geld« präsentiert sich die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) mit neuer Struktur, neuer Zentrale und neuem Geschäftsführer. Wolfgang Hammerer (42), der nach eigenen Angaben bei seiner Bewerbung die Unterstützung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hatte und bei seinem ersten Auftritt als BIG-Geschäftsführer mit dem EU-Präsidentschaftsarmband der Bundesregierung erschien, ersetzt im Vorstand Herbert Logar, den bisherigen technischen Geschäftsführer. Von Logar habe sich die BIG »im Einvernehmen« und zu beiderseitiger Zufriedenheit getrennt, wie Aufsichtsratsvorsitzender Peter Kamp bei der Präsentation meinte. Der zuletzt bei Meinl International in der Bauabteilung tätige Hammerer, der einen dreijährigen Vertrag mit zweijähriger Verlängerungsoption unterschrieben hat, wird in der neu strukturierten Immobiliengesellschaft für Projektfinanzierung, Controlling und den gesamten kaufmännischen Bereich zuständig sein. Christoph Stadlhuber zeichnet für Projektentwicklung, Verwertung, Marketing sowie die öffentlichkeitsarbeit der BIG verantwortlich, der aus der mit der Muttergesellschaft fusionierten BIG Services kommende Wolfgang Gleissner für die Generalsanierungen sowie die technische und kaufmännische Objektverwaltung.

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