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Wuzzeln de Luxe

Das alles passiert nicht etwaim Stadion, sondern im ChampionsKicker, einem Wuzzler inmehr als luxuriöser Ausstattung.Bis vor kurzem sahenTischkicker ziemlich gleich aus:ein mehr oder weniger klobigerrechteckiger Kasten aus Holzoder Kunststoff. Im besten Fallgab es vielleicht noch ein paardynamische Aufkleber. Design?Fehlanzeige.Der ChampionsKicker hebt sich von dieser Massewohltuend ab und bestichtdurch Liebe zum Detail.HiFi-Stereolautsprecher an derUnterseite des Geräts sorgen füreine prickelnde Stadionatmosphäre,zwei TFT-Farb-Displayszeigen den aktuellen Spielstand,Torwiederholungen und Bildervom begeisterten Publikum.Einfotorealistischer Rollrasen, Stadionflutlichtaus Hochleistungs-LEDs und besetzte Zuschauerrängegehören ebensozur Ausstattung wie - keinScherz - individuell zu gestaltendeBandenwerbung.
Als Zielgruppe des vomdeutschen Designer WolfgangDudda entworfenen ChampionsKicker gelten neben fußballbegeistertenPrivatpersonenunter anderem Veranstalter von Turnieren bis hin zu Agenturenim Event- und Marketingbereich.Allerdings bedeutet derNobelkicker bei einem Einzel-Stückpreis zwischen 8000 und10.000 Euro noch ein deutlichteureres Vergnügen als der realeBesuch im Stadion.
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Stadtentwicklung hautnah

Stadtentwicklung als Unterrichtsprinzip - was Architekten und Stadtplaner seit langem fordern, wird den Schülern der AHS Heustadelgasse in Wien-Donaustadt ab dem nächsten Schuljahr zuteil. Im Rahmen des Groß-Schulversuchpakets \"Modulare Oberstufe“ können Schüler ab der 6. Klasse das Thema Stadtentwicklung anhand von konkreten Projekten im 22.Bezirk aus ökologischer, geographischer und architektonischer Sicht hautnah erleben. Dafür müssen sie im Rahmen des Oberstufen-Realgymnasiums zehn zweistündige Module belegen. Der Vorteil dieses College-Systems: Ein negativ abgeschlossenes Modul heißt nicht, die ganze Klasse wiederholen zu müssen, die Module werden semesterweise absolviert. Mit dem Konzept der modularen Oberstufe, das das Bildungsministerium gemeinsam mit dem Stadtschulrat Wien und den Gymnasien ausgearbeitet hat und an circa zehn Schulen in Wien und den Bundesländern umgesetzt wird, soll der Unterricht an den österreichischen AHS neu strukturiert und modernisiert werden, wie Eva Kasparovsky vom Bildungsministerium erläutert. Das Modul Stadtentwickklung, das gemeinsam mit dem Institut für Raumplanung ausgearbeitet wurde und im Sommersemester 2007 beginnt, sei mit Ausnahme von Deutschland einzigartig, so die zuständige Stadtschulratsinspektorin Henrike Kschwendt-Michel.

Info: www.heustadelgasse.at

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Die Pirateninsel

Nicht nur österreich, auch das Internet in unseren Tälern und Voralpenregionen hat sich bislang auf der sprichwörtlichen Inselder Seligen befunden. Während die traute Einsamkeit auf politischer Ebene durch das Zusammenrücken in Europa gestört wird (und die Inselbewohner aus gutem Grund auf den Kontinent ziehen werden), gilt es, sich auf Internetebene real gegen Eindringlinge zu wehren. Seit gut sechs Jahren kommen die Piraten, und sie manövrieren zunehmend geschickt. Wurde österreich zwischen 2000 und 2005 von kleineren und wirklich großen Virenoutbreaks überrollt, setzen die Kriminellen nun auf möglichst versteckte Attacken und Täuschungen, um an Kreditkartennummern, Bankcodes und eBay-Konten zu kommen.

Der Staat muss an dieser Stelle versagen. Seine Securitypolitik hat in den letzten hundert Jahren einigermaßen funktioniert. Bis dato hieß es: Grenzen dicht, um acht Millionen Bürger zu schützen. Nun sind diese Grenzen gefallen, der Staat muss seine Fürsorgerolle an die flexibleren, agileren Unternehmen abgeben. Nur diese schaffen es, die Piratenattacken effizient abzuwehren. (Der Staat freilich muss weiter die Rahmenbedingungen dafür schaffen.) Die Vision der grenzenlosen Unsicherheit in den Netzen und auf den Endgeräten erfasst nun auch die Produkthersteller selbst. Wie in anderen Branchen - etwa der Luftfahrt - seit Jahrzehnten üblich, wird nun auch Security selbstverständlich zum integralen Bestandteil aller Waren. Vom Handy über Fahrzeuge bis zu den Tälern und Voralpenregionen. Die Piraten kommen!

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Fasching folgt Kluger

Wolfgang Fasching hat zum 1. Mai 2006 den Posten als Marketing Manager bei Cisco Systems österreich übernommen. Er folgt auf Gabriele Kluger, die als Marketing Campaign Manager für Cisco neue Verantwortungsbereiche in der CEE-Region übernimmt.

Fasching, 33, ist seit 2001 bei Cisco tätig. Als Account Manager im Partnervertrieb betreute er Unternehmen wie IBM, Kapsch oder Telekom Austria. Seit Beginn war er auch zuständig für das Cisco Networking Academy Program - eine Initiative, die Non-Profit-Bildungseinrichtungen Grundkenntnisse für den Aufbau und den Betrieb von Netzwerken vermittelt.

Vor seinem Einstieg bei Cisco war Fasching fünf Jahre freier Journalist für den Standard sowie selbständiger Kommunikations- und PR-Berater. Mit diesem Background ist er gut vorbereitet auf den neuen Job: \"Es ist schon ein wenig eine Rückkehr zu den Wurzeln meines Berufseinstiegs in der Medien-Branche. Bereichert durch die Vertriebs-Erfahrungen der vergangenen Jahre wird meine Tätigkeit als Marketing Manager eine sehr spannende Aufgabe\", sagt Fasching. Er ist Ingenieur für Elektronik & Medizintechnik und hat einen MBA an der Open University Business School (OUBS) abgeschlossen.

Neue Herausforderung. Gabriele Kluger, 36, wird in der neu geschaffenen Stelle des Marketing Campaign Manager CEE Region von Wien aus Marketing-Kampagnen im zentral- und osteuropäischen Raum koordinieren. Sie ist Teil eines neu aufgestellten internationalen Teams bei Cisco, das mit seiner länderübergreifenden Arbeit Synergien nutzen und die Kommunikation vereinheitlichen wird. Nach knapp zehn erfolgreichen Jahren als Marcom Manager bei Cisco freut sich Kluger auf die neue Herausforderung: \"Die neuen Märkte in Zentral- und Osteuropa sind eine große Chance für Cisco, hier liegt ein großes Potenzial. Unsere Arbeit wird dazu beitragen, es optimal auszuschöpfen.\

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Ausgebaut

Karl Gerzabek, 39, verstärkt seit kurzem als Consultant das Team von SAS Austria, Marktführer für Business Intelligence Software. Aufgabenschwerpunkt für den erfahrenen Technolgie-Trainer bildet die Beratung von Kunden bei der Einführung von Business Intelligence- Lösungen und dem Aufbau integrierter Unternehmensplattformen. SAS Austria baut damit seine Kompetenz in der Implementierung von unternehmensweiten BI Plattformen weiter aus.

Gerzabek absolvierte die HTL für Nachrichtentechnik, Elektronik und biomedizinische Technik in Wien sowie den Fachhochschullehrgang für Technische Informatik an der Hochschule Mittweida in Deutschland. Darüber hinaus verfügt er über eine Ausbildung zum Trainer für MicroStrategy-Produkte im Bereich Business Intelligence in Washington D.C. und ist ausgebildeter Führungskräftetrainer nach Thomas Gordon.

Seine berufliche Laufbahn startete Gerzabek 1987 bei der Phoinix Computervertriebs-GmbH in Wien. Weitere Stationen führten ihn zu verschiedenen EDV- und Softwareunternehmen, darunter die Artaker Computersysteme-GmbH und die MicroStrategy Austria GmbH. Bei letzterer leitete er die Trainingsabteilung für österreich, die Schweiz und Osteuropa, bevor er sich 2001 als freiberuflicher Trainer für MicroStrategy und Consultant für Business Intelligence selbständig machte. Diese Tätigkeit übte er bis zu seinem Eintritt bei SAS Austria aus.

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Zupacken braucht Loslassen

Von Johann Risak

Wenn man einen positiven Einfluss (Impact) auf sich selbst und andere ausüben will, dann ist das Zupacken und Loslassen so zu üben wie das Atmen. Beim Atmen können die Phasen \"Einatmen\", \"Ausatmen\" und \"Atem anhalten\" unterschieden werden. Es sollte das Ausatmen und das Atemanhalten - das Aufbauen der Spannung - länger dauern als das Einatmen. Die Dauer der einzelnen Phasen kann willentlich, wenn auch in Grenzen, gestaltet werden. Kräftiges und langes Ausatmen schafft Raum und reduziert das Anwachsen von schädlichen Rückständen (Altlasten).

Wenn ein Manager dieses Atemmuster zu seinem Handlungsmuster machen will, dann hat er seine bisherigen Phasen Zupacken, Loslassen und Innehalten aktiv und willentlich neu zu dimensionieren. Auch im Sport können durch die Herausnahme von Regenerierungsphasen mögliche Trainingserfolge vernichtet und durch zu intensives Training das Leistungsniveau reduziert werden (übersäuerung).

Wir Manager sind im Zupacken geübt und neigen dazu, oft nach dem Motto »Es wäre doch gelacht, wenn es nicht doch geht« beim Auftreten von Problemen unreflektiert unsere Schlagzahl progressiv zu steigern. Dabei vergessen wir unbewusst auf das Loslassen und das aktive Innehalten. Gelingt bei unreflektierter Eskalation unseres Zeiteinsatzes ein Projekt oder ein geplanter und herbeigesehnter Schritt nicht, dann werden wir emotional schwer beschädigt. Hoffentlich wirkt diese Schädigung nicht nachhaltig. Der quantitative Hammer hat wieder einmal zugeschlagen.

Der überzeugte und erfahrene Impact Manager weiß, dass das Leben aus der Abfolge von Loslassen, dem Eröffnen von Alternativen (waches Innehalten), Fokussieren, Zupacken, Loslassen, dem Eröffnen von Alternativen , Fokussieren, Zupacken und so weiter besteht. Wer eine Phase dabei herausnimmt oder nicht aktiv durchlebt, der schädigt seine Potenzialnutzung und damit sich selbst und sein Unternehmen. Zupacken ist wahrscheinlicher als Loslassen und aktives Innehalten. Zupacken ohne Reflexion entartet in Sturheit. Die Folgen sind der Verlust an Wirkung und die sinnentleerte Erbringung von Leistungen ohne Nutzenstiftung.

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Es muss nicht immer ein Server sein

Von Martin Leyrer

Das papierlose Büro beschert uns einiges an Problemen. Immer mehr elektronische Files, von zig Präsentations-Versionen über Word- und Excel-Dateien bis hin zu den Unterlagen im PDF-Format und zahlreiche digitale Fotos, füllen die Festplatten der PCs und Laptops. Musik will man zwischendurch auch hören, also kommen auch noch MP3s hinzu. Oder, wenn man es etwas \"professioneller\" sehen will, die geschäftskritischen Podcasts, die man sich endlich einmal anhören will, wenn man endlich Zeit hat. Nicht zu vergessen sind auch noch die unzähligen E-Mails mit ihren Anhängen, welche die lokale Festplatte natürlich auch belasten.

Die Aussage mit dem papierlosen Büro ist vielleicht etwas übertrieben, aber ansonsten beschreibt der letzte Absatz durchaus den üblichen Inhalt einer Festplatte. Konnte man Daten früher auf Disketten oder ZIP-Disks speichern und so \"archivieren\" beziehungsweise zwischen Computern transportieren, so sind die Daten mittlerweile so umfangreich, dass selbst CDs zu wenig Kapazität bieten. Während Einzelkämpfer sich noch mit externen Festplatten behelfen können, welche an den USB-Port des Laptops angeschlossen werden, stehen kleinere Unternehmen vor dem Problem, dass einerseits die dezentrale Datenhaltung auf den einzelnen PCs zu umständlich und unsicher ist, andererseits ein zentraler Datenserver einfach zu teuer und im Betrieb zu aufwändig ist.

Aus diesen Anforderungen heraus hat sich das NAS-Konzept (Network Attached Storage), das zunächst für größere Unternehmen einen einfach zu installierenden und administrierbaren Speicherplatz im Netzwerk zur Verfügung stellte, entwickelt. Mittlerweile sind die so genannten NAS Appliances, welche NAS und Festplatte kombinieren, auch zu Preisen erhältlich, die den Einsatz dieser Lösungen für kleinere Unternehmen interessant machen und dort an Stelle eines klassischen Dateiservers eingesetzt werden können. Die Vorteile einer derartigen Lsöung liegen in der zumeist sehr einfachen Verwaltung, aber auch am geringen Stromverbrauch und dem sehr leisen Arbeitsgeräusch dieser Geräte.

Netgear Storage Central 101. Das erste Produkt, das wir uns näher angesehen haben, war Netgears Storage Central 101. (SC 101) Netgears Lösung unterscheidet sich von anderen Lösungen auf dem Markt dadurch, dass sich das Unternehmen dazu entschlossen hat, hier Funktionen von NAS und SAN (Storage Area Networks) zu kombinieren. Im Gegensatz zu anderen NAS-Lösungen stellt das SC 101 keine \"fertigen\" Netzlaufwerke zur Verfügung, mit denen man sich verbinden kann. Stattdessen werden, wie bei einem SAN, die Festplatten auf Block-Level (via iSCSI) zur Verfügung gestellt. Dieser Lösungsansatz hat zwar den Nachteil, dass man auf den PCs, die darauf zugreifen wollen, entsprechende Treiber installieren muss, dafür könnte man auch Datenbanken oder Exchange-Mailboxen auf dem SC 101 ablegen und auch die Nutzung der Platten lässt sich sehr flexibel einstellen.

Ausgeliefert wird das SC 101 üblicherweise als leere Box ohne Festplatten, aber mit zwei Schächten für ATA-Laufwerke. Der Einbau der Festplatten erfolgt ohne Werkzeug, um das Gerät zu öffnen benötigt man nur eine 10 Cent Münze: Wählerisch zeigt sich das Gerät hinsichtlich der Art der Festplatte. Es muss schon ein aktuelles UDMA-100 (ATA-6) Laufwerk sein. ältere Laufwerke werden nicht unterstützt. Die Größe der Festplatte ist dem Gerät egal, hängt also nur von der Geldbörse des Anwenders ab. Auch lassen sich unterschiedliche Größen und Hersteller laut Netgear beliebig kombinieren.

Die Flexibilität zeigt sich ebenfalls bei der Einrichtung des Systems. Die Platten im Gerät lassen sich über das Administrationstool sowohl als Spiegel (RAID 1, die Daten werden auf beiden Platten parallel abgelegt), als auch als Verbund (\"spanning\", beide Festplatten werden als eine Große angezeigt) einrichten. Im Gegensatz zu anderen Lösungen zeigt sich der Spiegel allerdings so flexibel, dass man auch nur Teile der Festplatte spiegeln kann. So könnten etwa 2/3 beider Festplatten als eine große Festplatte für Videos, Musik oder CD-Images benutzt werden und der Rest als ausfallssicherer Spiegel für die wichtigen Geschäftsdaten. Die Aufteilung ist beliebig. Für \"exotischere\" Konfigurationen muss man aber den bequemen Setup-Wizard verlassen und sich des Advanced Configuration Dialogs bedienen.

Damit aber noch nicht genug. Es gibt auch die Möglichkeit, mehrere SC 101 Boxen zusammenzufassen und als eine Festplatte auf dem PC einbinden. So könnte man zum Beispiel vier 250 GB Festplatten in diese einbauen und dem PC als ein Laufwerk mit 1 Terabyte an Kapazität zur Verfügung stellen. Auch hier lässt sich ein Spiegel aufbauen. In der oben angeführten Kombination hätte der Anwender dann 500 GB an gespiegeltem, sprich sicheren Speicherplatz zur Verfügung. Ein Verbund über mehrere SC 101 Geräte lässt sich aber nicht mehr spiegeln, es gibt also schon Limits.

Etwas verwundert es bei dieser Funktionalität schon, dass Netgear dem SC 101 nur eine 10/100 Mbit-Ethernet-Karte gegönnt hat. Gigabit wäre in diesem Fall durchaus passender gewesen, kosten doch auch die entsprechenden Switches nicht mehr die Welt. Als recht praktisch erweist sich hingegen die mitgelieferte Software \"SmartSync Pro Advanced Backup\" die bis zu 99 Versionen einer Datei sichern kann und mit der sich sowohl die Sicherung von Daten, als auch die Synchronisation zwischen PC/Laptop und dem SC 101 recht bequem abwickeln lässt.In Summe kann man sagen, dass Netgear mit dem SC 101 ein tolles und sehr flexibles Gerät anbietet. Dank der rein passiven Kühlung über Kühlrippen ist es so leise, dass man es ohne Probleme im Büro aufstellen kann. In Punkto Flexibilität beeindruckt das SC 101 ebenfalls. Festplatten im Spiegel, als Verbund, über mehrere Geräte hinweg und im Betrieb änderbar - komfortabler und einfacher geht es kaum noch. Als Wermutsperlen bleiben die relativ langsame Netzwerkkarte und die fehlende Unterstützung für Betriebssysteme jenseits von Windows 2000 und XP.

Buffalo Technologies Tera Station. Mit seiner Tera Station hat Buffalo Technologies den NAS-Markt erschüttert. Mit der Tera Station pro bzw. Tera Station Home hat das Unternehmen nun zwei neue Produkte auf den Markt. Beide Geräte bieten eine Kapazität zwischen 0,6 und 2 Terabyte, verschiedene RAID-Modi und zusätzliche Datensicherheit mittels eines Journaling-Filesystems, welches den Datenverlust im Falle eines Systemabsturzes gering halten soll.
Beide Modelle verfügen auch über eine USB 2.0 Schnittstelle, an der etwa externe USB-Festplatten oder Drucker angeschlossen werden können, da bei der Tera Station auch ein Druckserver integriert ist. An das Netzwerk werden die Tera Station Geräte mittels einer Gigabit-Schnittstelle, aber auch Anschlüsse für eine USV sind vorhanden.

Ausgeliefert werden die Geräte im RAID-5-Modus, also mit über die Festplatten verteilter Parität. Damit stehen dem Anwender zwischen 480 GByte und 1,5 TByte netto zur Verfügung. Wer mehr Platz benötigt, muss die Konfiguration etwa auf RAID 0 ändern, um alle Festplatten als ein Laufwerk zur Verfügung zu stellen. Zugegriffen werden kann auf die Laufwerke unter anderem mittels SMB und FTP, so dass man sich mit allen gängigen System auf die Tera Station verbinden kann.

Für etwas größere Unternehmen bietet die Tera Station Pro eine Integration in das Active Directory eines Windows-Servers, sodass Benutzerberchtigungen, etc. hierüber verwaltet werden können. Die Tera Station Home untertützt hingegen die DLNA-Richtline (Digital Living Network Alliance) für den Datenaustausch im digitalen Heimnetzwerk.

In der Praxis konnten wir die Tera Stations leider nicht testen, da Testgeräte von Buffalo Technologies laut der Presseagentur nur für den deutschen Presse-Bereich bestimmt sind. Im Verkauf ist das Unternehmen nicht so pingelig. Legt man die entsprechenden Euro-Scheine auf den Tisch so kann man die Tera Stations auch in österreich käuflich erwerben.

LaCie Ethernet Drive. Einen interessanten Ansatz für Ihr NAS-Gerät wählte der Hersteller LaCie. Mit der LaCie Ethernet Disk Mini bietet das Unternehmen ein Gerät an, welches sowohl als NAS über das Netzwerk genutzt, aber auch lokal an die USB-Schnittstelle angeschlossen werden kann. Ist ein aktives Gerät über USB an die Ethernet Disk angeschlossen, schaltet sie in den USB-Modus, ansonsten horcht sie am 10/100 Ethernet Port auf Anfragen.

Formatiert ist die Festplatte (Kapazitäten zwischen 250 und 500 GB stehen zur Auswahl) per Default mit Microsofts FAT32 Dateisystem. Damit können zwar alle Betriebssysteme (Windows, Mac, Linux) im USB-Modus auf die Platte zugreifen, dafür sind die Dateinamen auf 27 Zeichen und die Dateigröße auf 2 MB beschränkt. Will man diese Einschränkungen umgehen, muss man die Platte über die Administrationstools als ext3 neu formatieren. Damit ist auch klar, dass die LaCie Ethernet Disk Mini auf Linux basiert. Im Gegensatz zu anderen Lösungen gibt es für die Ethernet Disk Mini allerdings noch keine alternativen Betriebssystemlösungen, obwohl LaCie die Sourcen zum Download anbietet.

Das Ethernet Drive Mini von LaCie verfügt, ebenso wie die anderen Lösungen auch über eine rudimentäre Benutzerverwaltung. Interessant ist, dass diese auch beim Betrieb via USB greift und den Zugriff auf die abgelegten Daten kontrolliert. Für den USB-Betrieb bietet La Cie ein \"Desktop-Rack\" für den Schreibtisch an, in dem eine oder mehrere Platten eingebaut werden können. Als NAS in einem 19 Zoll Schrank lässt sich das Ethernet Drive Mini mittels des Rackmount Kit betreiben.

Wer bis zu 2 Terabyte Speicherkapazität benötigt oder ein 19 Zoll Gehäuse bevorzugt, der kann zu LaCies Ethernet Drive (ohne Mini) greifen. Dieses kann über vier USB 2.0 Schnittstellen weitere externe Festplatten anbinden oder sich mit weiteren LaCie Ethernet Drive verketten. Weiters wird auch Microsofts Active Directory für die Zugriffskontrolle unterstützt. Trotzdem ist die Installation und Verwaltung des Gerätes laut LaCie ohne IT-Fachwissen möglich.

D.Link DSM-G600. Die Möglichkeit, dass man an WLAN Access Points über USB auch eine Festplatte anschließen kann ist nicht so neu. Entsprechende Produkte, über deren Sicherheit und \"ease of use\" man vortrefflich diskutieren kann, sind bereits länger auf dem Markt und für kleinere Setups sicherlich eine Alternative zu den bereits vorgestellten Lösungen. Mit dem \"DSM-G600\" bietet D-Link nun einen Wireless Access Point an, in den eine 3,5 Zoll Festplatte eingebaut werden kann.

Zugriffskontrollen und ähnliches bietet der Access Point nicht, dafür sollen Windows und Apple dank UPnP (Universal Plug and Play) bzw. Rendezvous die Festplatte automatisch erkennen. Den Zugriff über WLAN kann der DSM-G600 mittels WPA-PSK absichern, was derzeit als ausreichend sicher angesehen wird. Durch das Fehlen von Benutzerkonten und ähnlichem eignet sich diese Lösung eher als zentrale Datenablage, denn als Dateiserver-Ersatz.

Linksys NSLU2. Einen interessanten Weg ist auch Linksys mit dem NSLU2 gegangen. Das Gerät stellt im Prinzip nur den \"Filer\", als den Kopf eines NAS-Gerätes dar. Die Festplatten werden hier über USB angebunden und über die 10/100 Mbit Ethernet-Schnittstelle des NSLU2 in Netzwerkt gestellt. Was den NSLU2 so besonders macht ist das Betriebssystem. Dieses basiert auf Linux und ist änderbar. Im Web kursieren bereits diverse Variationen, die das Gerät etwa um einen MP3-Streamer und ähnliches erweitern.

Mit der EtherFast Network Attached Storage (EFG) Produktgruppe hat Linksys dann auch noch eine kombinierte Lösung im Programm. Die Geräte werden jeweils mit einer Festplatte (250 oder 120 GB) ausgeliefert und können um eine Zweite erweitert werden. Zusätzlich verfügen sie auch noch über einen Druckserver und können, so kein anderes Gerät diese Funktion übernimmt, auch noch die IP-Adressen im Netzwerk automatisch mittels DHCP vergeben.

Fazit. Es muss nicht mehr unbedingt ein großer, lauter und teurer Fileserver sein, wenn man Daten zentral ablegen will. Netgears Storage Control 101 ist hinsichtlich der flexiblen Verwaltung der Festplatten sicherlich einen Blick wert, solange man sich nur in der Windows-Welt bewegt. Buffalos Tera Station Pro macht als Ergänzung zu einem Windows Small Business Server sicherlich keinen schlechten Eindruck, während die Tera Station Home als Dateinspeicher für ein Home Entertainmentsystem keine schlechte Figur macht. Die Lösungen von LaCie bieten sich für heterogene Umgebungen an. D-Links DSM-G600 Netzwerk Media Storage ist eine interessante Lösung für jemanden, der auch einen WLAN Access Point benötigt. Der NSLU2 von Linksys hingegen gilt als einer der kleinsten und leisesten NAS-Filer, der über alternative Betriebsysteme beinahe beliebig flexibel eingesetzt werden kann - und das nicht nur von Hackern. Welches Gerät nun das Richtige für Ihr Kleinunternehmen ist, können wir nicht sagen, aber dass es ein Passendes gibt, davon kann man bei der breiten verfügbaren Produktpalette ausgehen.

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Neuer MarCom-Manager

Karin Flaschka, 36, ist seit 1. März bei EMC Computer Systems Austria als Marketing Manager für die Region AMESA tätig. In dieser Funktion tritt sie die Nachfolge von Alexandra Kittinger an, die ab Mitte Mai in Mutterschutz und anschließend in Karenz gehen wird.

Flaschka, die für die strategische Planung und Umsetzung sämtlicher Marketing- und Kommunikations-Aktivitäten sowie die Zusammenarbeit mit den lokalen PR Agenturen in der Region verantwortlich ist: \"Mein Ziel ist es, EMC in den stark wachsenden Regionen wie z.B. Middle East und Südafrika als führenden Anbieter von Informationsmanagement- und Speicherlösungen zu positionieren. Durch den raschen Aufbau der Kommunikations-Infrastruktur herrscht gerade hier ein enormer Bedarf an Gesamtlösungen. In bereits etablierten Märkten wie österreich oder Israel gilt es, unsere Kompetenz durch maßgeschneiderte Kommunikationsmaßnahmen weiter auszubauen.\"

Die Magistra der Handelswissenschaften war zuletzt bei T-Mobile Austria als Website Manager für den Internet-Auftritt des Handy Anbieters zuständig und zuvor bei 3M als Marketing Koordinator Electrical Products tätig.

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Erste Flash-Laptops

Sie werden nicht nur kleiner und leichter, sondern auch immer schneller: Der Q1-SSD, ein Ultra-Mobile PC und der Laptop Q30-SSD sind beide mit einer 32-Gigabyte Flash-basierten Solide State Disk (SSD) anstatt einer mechanischen Festplatte ausgestattet, die eine enorme Leistungssteigerung verspricht.

Laut Samsung sollen die Flash-Disks mit 53 MB/Sekunde um bis zu 300 Prozent schneller lesen und mit 28 MB/Sekunde bis zu 150 Prozent schneller schreiben als eine herkömmliche Festplatte. Nach Angaben des Herstellers sollen die SSD weit unempfindlicher gegen Erschütterungen sein. Auch der Startvorgang sei deutlich schneller als bei Festplatten. Windows Boot soll um 25 bis 50 Prozent schneller sein als bisher, außerdem seien die Flash-basierten Geräte leichter und laufen völlig ruhig.

Allerdings unterscheidet sich auch der Preis deutlich von herkömmlichen Notebooks: Das Q1-SSd soll umgerechnet 1.900 Euro kosten, der Preis für das Q30-SSD soll bei 2.900 Euro liegen.

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Expertin des Monats Mai

Die \"FEMtech Expertin des Monats\" Mai 2006 studierte Informatik an der Universität Paderborn in Deutschland und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin im C-LAB, einem gemeinsamen Forschungsinstitut von Siemens und der Universität Paderborn, tätig. Nach ihrer Promotion im Jahr 2002 begann sie bei der Firma DiTEST Fahrzeugdiagnose GmbH in Graz zu arbeiten. Sie war zunächst als Projektleiterin für das Produkt AVL DiX, eine PC-basierte modulare Diagnose- und Abgasuntersuchungsplattform zuständig.
Seit 2004 ist Marita Dücker Abteilungsleiterin der Softwareentwicklung. Arbeitsschwerpunkte der Grazer Informatikerin sind die Koordination, Erstellung und Umsetzung des Softwareentwicklungsprogramms sowie die Mitarbeit bei der Festlegung des Produktprogramms. \"In unserer Entwicklungsabteilung bin ich die einzige Frau - diese Situation ist aber nicht neu für mich. Nach der Schule habe ich eine Berufsausbildung zur Informationselektronikerin gemacht und auch dort war es so, dass ich im Betrieb und in der Berufsschule vorwiegend männliche Kollegen hatte. Während meines Studiums in der Informatik war die Situation ähnlich. Der Frauenanteil lag nur bei rund 15 bis 20 Prozent\", so Dücker.

Herzlichen Glückwunsch!

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