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Ein Auslöser für digitalen Fotospaß

Endlich überwiegend die sonnigen Tage, man bekommt mehr Lust ins Grüne zu fahren und möchte diese schönen Momente natürlich auch für später festhalten. Die laut Hersteller einfach zu bedienende HP Photosmart E327 soll die eine ideale Einsteiger-Kamera für jedermann sein. Das gilt dank der intuitiven Tastenanordnung und der bedienerfreundlichen HP Photosmart Essential Software für die Aufnahme der Fotos oder Videosequenzen ebenso wie für Bildbearbeitung und Ausdruck. Die Fotos können zugeschnitten und gedreht, Farben, Schärfe und Kontraste angepasst werden. Mittels HP Photosmart Share lassen sich die fertigen Bilder oder Videosequenzen ohne große Datenanhänge an Familie und Freunde per E-Mail versenden. Plug-and-Play gilt bei HP auch für das Ausdrucken von Fotos - direkt von der Kamera aus, ohne Umweg über den PC. Mit einer Auflösung von 5 Megapixel lassen sich die Fotos dafür bis auf DIN A4 und sogar Posterformat vergrößern.

Die Digitalkamera verfügt über einen 4fach digitalen Zoom und ein 4,6 Zentimeter großes LCD-Display, über das Fotos und Videos innen wie außen bequem angesehen und zum Ausdruck ausgewählt werden können. Neben einem internen Speicher von 16 MB kann die Speicherkapazität über eine optionale SD-/MMC-Karte beliebig aufgerüstet werden. Für die Bearbeitung, Weiterleitung oder Archivierung der Bilder ist die HP Photosmart Software im Lieferumfang enthalten. Eine PictBridge- und eine USB-Schnittstelle sollen für den schnellen Austausch der Daten sorgen.

Die HP Photosmart E327 ist ab sofort zu einem Preis von 99 Euro im Handel erhältlich.

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Neue i-Beat-Player

Beide Player können optional mit integriertem Stereo FM Radio bezogen werden. Sie verfügen zudem über eine Ordner-Navigation, ID3-Tag-Anzeige und ein integriertes Diktiergerät.

i.Beat mood
Dieser MP3-Player ermöglicht den Musikliebhabern 16 Stunden Hörgenuss und verfügt über ein kontrastreiches OLED-Display, wodurch laut Hersteller bei allen Lichtverhältnissen eine optimale Lesbarkeit gewährleistet ist. Der i.Beat mood unterstützt neben dem MP3- und WAV- auch das WMA-DRM-9-Format. Damit lassen sich die häufig bei kommerziellen Online-Musik-Portalen entsprechend gesicherten Musik-Dateien abspielen. Der neue Player wird in der Farbe grau/blau geliefert und ist ohne Batterie mit 22 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Er verfügt außerdem über ein Soft-Touch-Gehäuse, eine Art gummierter überzug, wodurch er besonders angenehm in der Hand liegt. Die Datenübertragung erfolgt über das mitgelieferte USB 2.0-Kabel.

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Home Cinema im Riesen-Format

Pünktlich zum sportlichen Highlight des Jahres wird der neue Parade-LTV von V7 Videoseven verfügbar sein. über 1 Meter Bilddiagonale, gestochen scharfe Bilder und brillante Farben lassen das Herz jedes \"Patschenkino\"-Liebhabers höher schlagen. Der LTV 40DA verfügt sowohl über VGA als auch DVI-D Anschlüsse inklusive HDCP: DVI-D (Digital Visual Interface) ermöglicht die übertragung digitaler und analoger Bildsignale inklusive Kopierschutz, HDCP (High-Band Digital Content Protection System) schützt Videosignale vor unerlaubter Nutzung. Die innovativen \"inneren\" Werte machen den V7 Videoseven LTV 40DA zum absoluten Allrounder.
Selbstverständlich ist der V7 Videoseven LTV 40DA HD ready und somit für die Zukunft des Fernsehens bestens gerüstet.

Wie alle LCD TVs von V7 Videoseven ist auch der LTV 40DA mit einem 24-monatigen Pick-up-Service ausgestattet. Ab Mitte Mai ist der Deluxe-LTV zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 1.699 Euro im Fachhandel erhältlich..

Technische Details
- Panel-Technologie
- Bilddiagonale: 40 Zoll (101 Zentimeter)
- Bildformat: 16:9
- Darstellbare Farben: 16,7 Millionen
- Helligkeit: 500 cd/qm
- Kontrastverhältnis: 1000:1 min
- Betrachtungswinkel H/V: 170°/170°
- Reaktionszeit typ.: 8 ms
- Empfohlene Auflösung: 1366 x 768 WXGA
- Videotext: 4000 Seiten
- Programmspeicherplätze: 100
- Audio: 2 x 7,5 Watt
- Anschlüsse: u.a. Antenne, Cinch, S-Video + Audio L/R, Scart, VGA, DVI-D mit HDCP Entschlüsselung

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Strategiewechsel

Ein halbes Jahr nach der übernahme von StorageTek durch Sun Microsystems sind nun auch in österreich Mitarbeiter und Produkte des Speicherspezialisten in der Unix- und Serverwelt Suns integriert. Sun hat hierzulande die 15 Mitarbeiter starke StorageTek-Mannschaft übernommen und freut sich nun auf die verbesserte Positionierung bei Themen wie Datenschutz, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Datenspeichersystemen. \"Wir haben Produkte bekommen, die für uns enorm wichtig sind“, bekennt Sun-Geschäftsführer Bernhard Isemann. Auch StorageTek-Kunden konnte bereits von den Vorzügen des Sun-Portfolios überzeugt werden.

StorageTek-Experte Thomas Weiler, nun Sales Manager Data Management Group bei Sun, freut sich \"irrsinnig“ über die \"Fusionierung“. Bei einem geschätzten weltweiten Datenaufkommen von 390 GB pro Sekunde würden Netzwerk-, Server- und Storagelösungen zunehmend verschränkt werden: Weiler und Isemann setzen deshalb verstärkt auf Beratung für die Firmen. \"Bei einem Datenwachstum von jährlich 50 Prozent weiß heute kaum noch ein Unternehmen, was es löschen kann und was nicht“, erklärt Weiler. \"Die Hersteller reden mittlerweile nur noch über Petabyte. Darunter kann man sich gar nichts mehr vorstellen“.

Also gibt sich Sun einer neuen Datenmanagement-Strategie hin, die allerlei Dinge wie identitätsbasierte Managementlösungen, Virtualisierungen, Sicherheitsmechanismen und gemeinsame Plattformen berücksichtigt. Dank StorageTek hat man sich auch einem kleinen Paradigmenwechsel unterzogen: Hatte Sun bislang alles daran gesetzt, IBMs Mainframe-Bereich links liegen zu lassen, gibt es ebendort nun einen Produktschwerpunkt.

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Mächtiges Umweltzentrum

Eine mächtige Kläranlage, eine Müllverbrennung (MVA), die ab 2008 pro Jahr 250.000 Tonnen Restmüll verfeuert, und eine Biogasanlage, die ab 2007 aus 17.000 Tonnen Küchenabfall Gas erzeugt: So stellt die Stadt Wien neuerdings ihr »Umweltzentrum Simmering« der öffentlichkeit vor. Im Juli 2003, zu Zeiten der durch rosa Lippenstift im Gedächtnis gebliebenen Umweltstadträtin Isabella Kossina, war da auch noch eine vierte Anlage dabei: die Verbrennungsanlage für Klärschlamm und sonstige Abfälle. Diese passt nicht in das sonst stets großzügige Dekolleté der jetzigen Umweltstadträtin Ulli Sima, könnte man vermuten. Tatsächlich gehört die Klärschlammfeuerung nicht der Stadt, sondern der Fernwärme Wien. Kurzum, die Anlage ist verwandt, gehört aber trotzdem nicht zur Familie.
Teurer Motor. Egal, bei weitem interessanter ist letztlich ein Blick auf die Finanzen, die für die Errichtung der beiden Umweltzentrumsbausteine locker gemacht werden. »Mit einer Gesamtinvestitionssumme von 235 Millionen Euro sind die MVA Pfaffenau und die Biogas Wien auch Motor für die heimische Wirtschaft: Rund 750 Mitarbeiter sind während der für ein Projekt dieser Größenordnung äußerst kurzen Bauphase beschäftigt«, erklärte Sima kürzlich anlässlich des Spatenstichs. Der Baustart für die MVA war ursprünglich schon für Juli 2005 vorgesehen. Vielleicht liegt in der Verzögerung auch die Ursache für eine massive Teuerung, die sich bei den Projekten ergeben hat. Im Juli 2003 sah der MVA-Plan Kosten von rund 180 Millionen Euro vor. Für die Biogasanlage waren noch im November 2004 13,3 Millionen Euro veranschlagt. In Summe ergibt das ein Investitionsvolumen von 193,3 Millionen Euro. Bleibt eine Differenz von fast 42 Millionen Euro. »Alle Zahlen stimmen«, erklärt Franz Klager, Chef des Umweltzentrums. In der nun kolportierten Summe seien eben auch Planungs- und Infrastrukturkosten wie etwa der Fernwärmeanschluss für die Müllverbrennungsanlage enthalten, erklärt er.
Unterdessen gewinnt dem Vernehmen nach auch die zum Jahreswechsel von Vizebürgermeister Sepp Rieder favorisierte Ausgliederung der MA 48 wieder an Dynamik. Als heißer Favorit für die Müllmänner gilt die Wienenergie. Sie verfüge über die entsprechenden Mittel und sei interessiert an einer Rohstoffintegration für die Fernwärmeerzeugung, heißt es in Insiderkreisen. »Dazu gehören aber zwei«, erklärt ein Verantwortlicher der MA 48. Es gäbe seit der Ausgliederungsabsage durch Bürgermeister Michael Häupl am Silvestertag 2005 keine Verhandlungen mehr, versichert er. Kenner der Magistratsabteilung berichten jedoch, dass die Müllfraktion aus Angst vor einer übernahme derzeit ziemlich gelähmt sein soll.
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Wasser gegen Volatilität

Ob die Bilanz aber auch für die Konsumenten positiv ausfällt, wird sich weisen.

Der Energieversorgungsbranche stehen weltweit gewaltige Umwälzungen bevor: In den führenden Versorgungsunternehmen rechnet das Management mit fast schon revolutionären Veränderungen«, erklärte der Partner von PricewaterhouseCoopers österreich Bernhard Haider Ende April vor Journalisten. Besonders stark ausgeprägt sei diese Erwartung in Europa, wo 72 Prozent der befragten Topmanager an gravierende Umwälzungen im Markt glauben, so die präsentierte Studie, bei der 116 Manager von 98 Versorgern aus 43 Staaten im Februar befragt wurden. »Die Strom- und Gasindustrie der Zukunft wird völlig anders aussehen als heute«, betonte Haider. Zwei Herren waren vermutlich unter den Interviewten: Verbund-Chef Hans Haider und OMV-Boss Wolfgang Ruttensdorfer. Sie verhandelten schon in Zweiersitzungen Ende 2005 zwei Monate lang das Zusammengehen ihrer beiden Konzerne, wie sie anlässlich der offiziellen Präsentation betonten. Zum Jahreswechsel wurden dann auch die anderen Vorstände eingeweiht. Das Bawag-Debakel und der damit verbundene politische Erdrutsch sei damals noch nicht absehbar gewesen, versichern die Energiemanager treuherzig. Haider freut sich, den »Merger of Equals« zu präsentieren und lobt die vorausschauende öl- und Gasreservenpolitik der OMV. Der Verbund werde nicht geschluckt, es handle sich um eine Fusion gleichberechtigter Partner, so die offizielle Diktion. Was an der Realität klar vorbeischrammt, schließlich legt die OMV ein übernahmeangebot. Verbund-Aktionären werden für eine Aktie des Stromversorgers 6,5 Aktien der neu auszugebenden OMV Verbund AG offeriert. Das alternative Barabfindungsangebot liegt bei 425 Euro pro Verbund-Aktie. Die Analysten raten, das Bare zu nehmen.

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Fliegen in der Röhre

In Holzkirchen bei München lässt das Fraunhofer-Institut für Bauphysik ein neues Fluglabor entstehen, das Raumklima, Luftqualität und Akustik für Flüge bis zu 13.000 Metern Höhe simulieren kann.
Herzstück dieser Flight Test Facility ist das Vorderteil eines Airbus 310 in einer dreißig Meter langen Niederdruckkammer. Mithilfe von drei Hochleistungsvakuumpumpen kann der Druck in der Kammer auf bis zu 150 Hektopascal abgesenkt werden. Das entspricht einer Flughöhe von 13.000 Metern. Auch Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der Kabine können entsprechend den Bedingungen während eines Fluges eingestellt werden. Neben Probanden aus Fleisch und Blut ist auch ein »Dressmann« an Bord. Dieser Dummy ist mit Sensoren ausgestattet, die kleinste Temperaturveränderungen an der Oberfläche messen. Sie sollen registrieren, ob es zu warm oder zu kalt ist oder ob es zieht. Als Ergebnis soll ein genaues Abbild des Klimas in der Kabine während des gesamten Fluges entstehen.
Das Fluglabor soll eine unabhängige Testeinrichtung werden, das Herstellern, Fluglinien und Forschungseinrichtungen offen steht, um das Reisen und Arbeiten an Bord künftig angenehmer und effizienter zu gestalten.
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Nicht schon wieder Tempo 160

Zwar geht auch Gorbachs Projekt in die richtige Richtung, es ist ihm aber nicht gelungen, das auch nur annähernd zu kommunizieren. Gleichsam gegen Windmühlen ankämpfend hat er immer wieder versucht, jedem, der es hören wollte, klarzumachen, dass es eben nicht um eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit geht, sondern vielmehr um eine flexible Anpassung der Geschwindigkeit an äußere Einflüsse. Das ist der Punkt: Mithilfe der Verkehrstelematik soll einerseits die Verkehrssicherheit erhöht werden und andererseits der Verkehrsfluss optimiert werden. In zehn bis 15 Jahren wird auf den Hauptverkehrsadern ein regelrechtes Kommunikationswirrwarr herrschen. Die Fahrzeuge werden untereinander kommunizieren, Variable Message Center werden verkehrsrelevante Informationen wie Stau- und Unfallwarnungen ebenso an Fahrer und Fahrzeug weitergeben wie strategische Informationen zur gewählten Route. Für den Fahrer der Zukunft bedeutet das deutlich weniger Handlungsfreiheiten, denn das System beruht nicht nur auf freundlicher Bereitstellung von Information. Ignoriert der Fahrer die eingehenden Informationen, wird er einfach übergangen und das Fahrzeug reagiert entsprechend der Verkehrssituation.
Noch ist es aber nicht so weit. Noch müssen wir uns mit einem Projekt zur Flexibilisierung von Geschwindigkeiten zufrieden geben. Ein Projekt, das auch ohne die zusätzliche Ausweitung der Höchstgeschwindigkeit seine Berechtigung gehabt hätte. Die flexible Anpassung der Geschwindigkeit auf 80, 100 oder eben 130 - je nach Verkehrs- und Wettersituation -hätte sicher eine deutlich höhere Zustimmung erhalten. Im Mittelpunkt des Interesses wäre der Mehrwert für den Verkehrsteilnehmer gestanden - und nicht der Geschwindigkeitsrausch des Herrn Vizekanzlers.
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Mehr E-Sicherheit

Wien ist mit der kürzlich in Betrieb genommenen 400-Kilovolt-Leitung im Umspannwerk Nord in der Jedleseer Straße an zwei Punkten an das europäische Strom-Hochspannungsnetz angebunden. »Der Wirtschaftsraum Wien wie auch der private Strombedarf wachsen und damit die Anforderungen an die Infrastruktur. Mit der neuen 400-kV-Nordeinspeisung übernehmen wir einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Stromversorgung Wiens und des niederösterreichischen Umlandes«, erklärte Finanz- und Wirtschaftslandesrat Sepp Rieder. Aus diesem Grund wurden von Wien Energie rund siebzig Millionen Euro in diese Modernisierung der Infrastruktur investiert. Es ist damit das größte Leitungsprojekt in der Geschichte von Wien Energie. Das nach elf Jahren Planung und vier Jahren Bauzeit realisierte Projekt umfasst eine Länge von 14,3 Kilometer, auf der Tausende Tonnen Kabel und Leiterseile verlegt und gespannt wurden.
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Richtig angasen

»Wir stürzen uns jetzt einmal hinein«, sagt Helmut Miksits, Obmann des Fachverbandes Gas Wärme, Chef der Wien Energie Gasnetz Gmbh. Gemeint ist der Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes. An seiner Seite Sigi Kämmerer, Kommunikationschef der Salzburg AG, der taktvoll verhalten die Pläne seines Unternehmens präsentiert. Und die sind ambitioniert. Die Salzburg AG hat Kooperationen mit den Tankstellenbetreibern Agip, IQ und Doppler fixiert. Ziel ist es, bis 2010 österreichweit insgesamt 200 Erdgaszapfsäulen zu bauen. Agip verfügt in österreich über rund 180 Tankstellen. Der Diskonter IQ gehört der Julius Stiglechner GmbH und betreibt 58 Tankstellen, hauptsächlich im Westen österreichs. Doppler betreibt etwa hundert Tankstellen, viele davon in Oö. Pro Standort fallen für die Zapfsäule samt Verdichter bis zu 250.000 Euro an Investitionen an. Diese werden von der Salzburg AG übernommen, im Gegenzug verpflichten sich die Tankstellenbetreiber zur Abnahme des Erdgases. Und das wird vermutlich von der E.on-Ruhrgas-Tochterfirma Terragas GmbH kommen, an der die Salzburg AG eine 24,9-Prozent-Beteiligung hält. Man darf getrost vermuten, dass der deutsche Riese auch einen Beitrag zum zumindest vierzig Millionen Euro umfassenden Ausbauinvestment leistet. Amortisieren sollt sich die Investition, so Kämmerer, je nach Standort in sieben bis zwölf Jahren.

Vergleichsweise harmlos klingen die Pläne der Wien Energie Gasnetz. Sie konzentriert sich auf den urbanen Raum und nimmt noch im Juni drei neue Tankstellen in Betrieb. Die Besonderheit: Partner ist IQ und nicht wie bisher die OMV. Rund ein Dutzend weiterer Zapfsäulen haben das Prädikat »mögliche Standorte«. Derzeit sind österreichweit 29 öffentliche Tankstellen in Betrieb, was bei 700 zugelassenen Gasfahrzeuge null Wartezeit garantiert. Um die vergleichsweise umweltfreundlichen und kostengünstigen Autos zu pushen, wünscht sich der Fachverband entsprechende Rahmenbedingungen. Schweden habe seine Erdgasautozahl innerhalb von vier Jahren durch Begünstigungen wie etwa Gratisparkplätze in Stockholm von 700 auf 8400 gepusht. In Deutschland ist die Kaufrate deutlich angestiegen, seit dort Steuerbegünstigung garantiert ist. Das wünscht sich Miksits auch hierzulande, zudem könnten durch Ermäßigungen bei der Kfz-Steuer und Kaufförderungen Anreize geschaffen werden.

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