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Im Jänner fanden zum bereits vierten Mal die Software Quality Days statt.
Beim »Netavis Observer Summit 2012«konnten sich internationale Technologieexperten über aktuelle Produkte informieren.
Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner nahm am Dienstag in Brüssel am Rat der EU-Energieminister teil, bei dem es insbesondere um den Ausbau der transeuropäischen Energienetze ging. »Durch eine bessere Infrastruktur erhöhen wir die Versorgungssicherheit, sparen Energie und erleichtern den Ausbau der Ökostrom-Kapazitäten«, betonte Mitterlehner. Neben einer Auswahl von prioritären transeuropäischen Projekten und der Schaffung von entsprechenden Investitionsanreizen hat die EU-Kommission eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren durch ein One-Stop-Shop-Prinzip vorgesehen. »Trotz der angestrebten strafferen Verfahren müssen auch in Zukunft die Umwelt- und Bürgerinteressen gewahrt werden«, erläuterte Mitterlehner die Position Österreichs. Für die Versorgungssicherheit ist zudem eine Diversifizierung der Lieferquellen von entscheidender Bedeutung. Eine wichtige Rolle im Gasbereich spielt der so genannte südliche Korridor, zu dessen potenziellen Projekten auch die Gaspipeline Nabucco gehört.
Für ertex solar, den Anbieter von architektonisch hochwertigen Photovoltaik-Sondermodulen, fällt der Absatz am Heimmarkt Österreich in der Statistik erstmals auf Platz zwei hinter Deutschland zurück. Somit liegt der Umsatzanteil des niederösterreichischen Produzenten für Großflächen-Photovoltaik in Österreich unter 30 %. Ausschlaggebend für den Rückgang dürfte die zögerliche Entwicklung hinsichtlich der Festlegung der Einspeistarife sein.
Dennoch konnten am Heimmarkt einige schöne Referenzprojekte wie die Therme Bad Schallerbach, das Welios in Wels oder das Hauptquartier der Firma Saubermacher in Graz mit Photovoltaikmodulen aus dem Hause ertex solar realisiert werden. Neben Lieferungen in die Hauptmärkte Deutschland und Frankreich konnten zwei exotische Projekte verwirklicht werden. Neben einem Auftrag in Abu Dhabi war dies vor allem ein außergewöhnliches Projekt in Turkmenistan: die Realisierung des neuen 212 Meter hohen Fernsehturms in Ashgabat, der Hauptstadt des Landes. Ertex solar hatte den Auftrag für die Lieferung von 144 Modulen mit einer Gesamtleistungvon 22,4 kW erhalten. Auf der Fläche von 281 m² werden nun für den Standort Ashgabat pro Jahr rund 20.000 kWh Strom generiert.
Info: www.ertex-solar.at