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Martin Szelgrad

Martin Szelgrad

Martin Szelgrad ist Chefredakteur der Fachmagazine "Telekom & IT Report" und "Energie Report", leitender Redakteur der Plattform "eAward" sowie ständiger Autor im Wirtschaftsmagazin "Report (+) Plus".

Website URL: http://www.xing.com/profile/Martin_Szelgrad

„Spielen jetzt in der Bundesliga“

Der IT-Dienstleister cellent ist 2008 aus der Übernahme von Active Solution hervorgegangen und will seinen Umsatz heuer um mindestens 10 % in Österreich steigern. Trotz Zukauf des SAP-Spezialisten frontworx vor zwei Jahren ist die Tochter der deutschen cellent AG zuletzt auch stark organisch gewachsen. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden auf heimischen Boden 21 Mio. Euro Umsatz erzielt. 3,9 Mio. davon kamen von dem SAP-Neuzugang. „Innerhalb der letzten beiden Jahre ist es uns sogar gelungen, den Österreichumsatz zu verdoppeln. Damit haben wir eine solide Basis für die kommenden Jahre geschaffen“, freut sich cellent-Vorstand Thomas Cermak. „Wir halten klar weiter an der Marke frontworx fest“, bekräftigt er. In der Region DACH schaffte cellent mit insgesamt 850 Mitarbeitern rund 102 Mio. Euro Jahresumsatz.'

Hierzulande soll nun das SAP-Profil weiter verstärkt, die Beratungs- und Designkompetenzen aus beiden Unternehmen bei frontworx gebündelt werden. „Nach dem überproportionalen Wachstum der vergangenen Jahre stehen unsere Zeichen jetzt auf Konsolidierung. Wir setzen daher verstärkt auf die Qualifizierung und Zertifizierung unserer Mitarbeiter sowie die Optimierung der internen Prozesse“, meint Cermak. Cellent spiele mit einer kritischen Unternehmensgröße nun „in der Bundesliga“. Mit einem Schwerpunkt auf Application Management will der Dienstleister Softwarelösung über den gesamten Lebenszyklus betreuen – von der Entwicklung bis zur Wartung und Weiterentwicklung. Ein eigener Geschäftsbereich dazu betreut aktuell Applikationen von 23 Unternehmen in den Bereichen SAP, Microsoft und TYPO3. Mit dem Gewinn von Ausschreibungen der Bundesbeschaffungsgesellschaft (für Java- und C#/.NET-Entwicklung) und des Innenministeriums (zentrales Personenstandsregister) haben sich die Vorstände Thomas Cermak und Josef Janisch auch eine Tür in den öffentlichen Sektor geöffnet. Die weiteren Schwerpunkte in der bunten Palette des Full-Service-Providers bilden die Oracle-Produktwelt, Windows-8-Entwicklungen, Sharepoint 2013, mobile Lösungen, Business Intelligence mit QlikView und Kollaborationslösungen.

Unverändert stark

In einem unverändert angespannten IKT-Branchenumfeld hat Fujitsu Österreich im vergangenen Geschäftsjahr seine starke Marktposition festigen können. »Mit Zuwächsen von 25 % im Desktop-Bereich sowie von 12 % im Bereich Infrastructure Integration haben wir wesentlich dazu beigetragen, dass der Cluster Central Europe (DACH) unverändert als Wachstumsmotor im Gesamtkonzern gilt“, betont Johannes Baumgartner, Geschäftsführer Fujitsu Technology Solutions im Rahmen der Roadshow „IT Future“. Vom Konzernumbau bei Fujitsu sei die Mannschaft in Österreich nicht betroffen. Im Gegenteil: Im Vertriebsbereich will man sich noch weiter stärken.

Neuer Cloudservice

Fujitsu bietet mit einem »Backup as a Service (BaaS)« Geschäftskunden jeder Größe einen ausfallsicheren, weltweit verfügbaren und cloud-basierten Service für Backup und Recovery an. Fujitsu BaaS kombiniert Technologien von Fujitsu und EVault für Auswahlmöglichkeiten, die eine zuverlässige Datensicherung suchen. Die Backup-Lösung unterstützt nicht nur eine Vielzahl Cloud-Plattformen, sondern ist auch für den Einsatz in einem Umfeld mit sich ändernden gesetzlichen Bestimmungen optimiert.

Aufrüsten für die Datenflut

Der Niedergang der Applikation Sprache ist in den Telekommunikationsnetzen nicht aufzuhalten, wenn auch das Minutenaufkommen nur noch leicht sinkt, betont Markus Grausam. Sorgen muss sich der Technikvorstand bei A1 deshalb keine großen Machen – die hat die Branche ohnehin schon -, es ändert sich einfach das Geschäftsmodell. Gespräche werden zunehmend über Apps abgewickelt. Die Datenmengen steigen dadurch unentwegt. Und auch die Zahl der Maschinen, die heute über die Mobilfunknetze verbunden sind, wächst weiter. Solch ein massiver Wandel braucht entsprechend neue Technologien – und Partnerschaften. Vodafone mietet sich nun ins Festnetz der Deutschen Telekom ein, um Datenverbindungen effizient in den Boden zu leiten.

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