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Martin Szelgrad

Martin Szelgrad

Martin Szelgrad ist Chefredakteur der Fachmagazine "Telekom & IT Report" und "Energie Report", leitender Redakteur der Plattform "eAward" sowie ständiger Autor im Wirtschaftsmagazin "Report (+) Plus".

Website URL: http://www.xing.com/profile/Martin_Szelgrad

Geteilte Pferdestärken

Müssen Sie tatsächlich ein Auto besitzen, um von A nach B zu gelangen? Mitnichten, meint man bei einem Grazer Start-up und bietet eine Plattform für privates Car-Sharing. Das Ziel: Geldbörsel und Umwelt zu entlasten.

Smarte Zähler, smarte Produkte

In der Podiumsreihe des Report trafen am 22. Oktober Experten aus der Energiewirtschaft und IT-Branche zu einer spannenden Diskussion mit Publikumsbeteiligung zusammen. Fazit: Smart zu sein ist keine Aufgabe nur der Technik, sondern ein Appell an die Anwender.

Mitel übernimmt Aastra

Mitel Networks, ein Anbieter von Cloud- und standortbasierten Unified-Communications-Softwarelösungen, übernimmt den Kommunikationslösungsanbieter Aastra. Mitel  Stammaktien von Aastra für 6,52 Dollar in bar plus 3,6 Stammaktien von Mitel pro Stammaktie von Aastra übernehmen. Mit dieser strategischen Transaktion soll die Position des Unternehmens in einem sich konsolidierenden Markt vertieft und verbreitert werden: Das neue Unternehmen weist einen Umsatz von 1 Milliarde Dollar auf und hält in Westeuropa Rang Eins nach Marktanteilen gemessen in seinem Segment.

Nach der Fusion wird das neu unter dem Namen Mitel tätige Unternehmen seinen Sitz in Ottawa, Kanada, beziehen. Die Marke Aastra wird in ausgewählten europäischen Märkten weiterhin vertreten sein. Der heutige Präsident und CEO von Mitel, Richard McBee, steht auch der neuen Geschäftsleitung vor. "Die strukturell solide Finanzlage von Aastra, die sich ergänzenden Leistungsportfolios, die geographische Reichweite und der große standortbasierte Kundenbestand sorgen für eine unmittelbare Vergrößerung und Erweiterung des Fußabdrucks von Mitel. Mit dieser Transaktion haben wir eine einzigartige Chance, uns mit einem Sprung von der Konkurrenz zu distanzieren und an die Spitze des Markts zu katapultieren", heißt es.

Steve Spooner, CFO des neuen Unternehmens sowie die Co-CEOs von Aastra, Francis und Tony Shen, neu Chief Strategy Officer und Chief Operating Officer, berichten an Richard McBee. Für den Auftritt von Aastra in Österreich erwartet Unternehmenssprecher Martin Schmiedt-Siebenhaar keine radikalen Veränderungen. "Mitel ist in Ländern wie Deutschland und Großbritannien wesentlich präsenter. Hierzulande haben wir kaum Überschneidungspunkte."

Partnerschaften, Know-how und die Wolke

Der Mobilfunker T-Mobile bietet mit »All In Communication« eine Telefonanlage aus der Wolke an. Thomas Kicker, Geschäftsführer Business bei T-Mobile, will »Unternehmen jeder Größe die IT-Sorgen nehmen« – besonders jenen, »die selbst nicht über große IT-Abteilungen verfügen.« Für Mitarbeiter gibt es mit der Lösung nur noch eine Mobilfunk- oder Festnetznummer, auf der sie erreichbar sind. »Mühsame Umleitungen oder komplizierte Smartphone-Apps« zur Integration in Telefonanlagen gehören der Vergangenheit an, heißt es bei T-Mobile. All In Communication ist skalierbar, neue Benutzer können Handy- und Festnetzanschluss einfach dazumelden. Unternehmen bekommen die gesamte Technik, Implementierung und Betrieb aus einer Hand.

Im Rahmen eines Cloud Competence Day Ende September in Wien stellte T-Mobile gemeinsam mit Lösungspartnern Innovationen und Services aus den Bereichen Datensicherung, Flottenmanagement, Mobile-Device-Management und Mobile Marketing vor – darunter auch die virtuelle Telefonanlage. Kicker setzt auf das wachsende Geschäft mit IT-Lösungen. Es bereichert die alte Telekommunikationswelt des Mobilfunkers nun mit Machine-to-Machine-Services (M2M). Dazu wurde auch die Partneranzahl gegenüber dem letzten Jahr und knapp 40 % erhöht. »Wir sind nicht so arrogant, alles selbst zu bauen. Wir können uns auf unsere Partner verlassen: Ihre Produkte werden von uns auch zertifizert und auf Sicherheit geprüft«, bekräftigt Kicker.

Vor allem aber sind Lösungsanbieter wie Seven Principles, Simple SMS, Yellowfox, Wikon, Everbill oder Ilogs selbst KMU. Das garantiert ein Agieren auf Augenhöhe mit Unternehmen ähnlicher Größen. »Es ist natürlich eine Frage der Zeit, ob sich alle Lösungen breit durchsetzen werden. Das braucht den Pioniergeist unserer Lösungspartner. Als T-Mobile können wir für die passenden Produkte mitunter auch einen weltweiten Vertrieb im Konzern ermöglichen«, so der Businessleiter. Vieles an Sensor- und auch SIM-Technik sei freilich keineswegs Raketentechnologie. Mittlerweile dreht sich das meiste um die richtige Verknüpfung von Businessprozessen in Unternehmen. Dazu liefern die Partner das geeignete Know-how zu den unterschiedlichsten Branchen.

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