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Rollendes Wachstum

Energie Report, Ausgabe 5/2010Energie Report 5/2010. Rollendes Wachstum. Das Elektroauto - der Rohstoff der Träume in der heimischen Energiewirtschaft.

Außerdem im Heft:

Heizkessel. Was sich kreuz und quer am Markt tut, wer vorne mit dabei ist. Die schnelle Übersicht über Produkte, Innovationen und aktuelle Statements.

Gastkommentar. Johannes Fresner, Geschäftsführer der STENUM Unternehmensberatung und Forschungsgesellschaft für Umweltfragen, über seine Erfahrungen, mit Umweltschutz in Firmen Geld zu sparen.

Landtagswahlen.
Die Parteien in der Steirmark und in Wien zu energiepolitischen Themen im Wortlaut.

Elektromobilität. Roman Bartha, Leiter des Bereichs Elektromobilität bei Siemens und Geschäftsführer Austrian Mobile Power, im großen Interview.

Kraftwerk. Produkte, Services und Betriebe. Neues am Markt. Was geboten wird. Wem es nützt.

u.v.m.

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ACC Austria ist Hidden Champion 2010

Initiator Carlo Pignatari (v.li.), Moderatorin Gertraud Leimüller, ACC-Geschäftsführer Claus Repnik und Ludwig Ems, Österreich-Koordinator des Contests, bei der Preisverleihung.Mit Kühlkompressoren und sozialem Engagement konnte ein Kühlmittelspezialist aus Fürstenfeld in einem internationalen Test überzeugen. Unter 800 Unternehmen aus sechs Länder ging die ACC Austria, ein steirischer Kühlkompressenhersteller, bei einem internationalen Benchmark-Test als »Hidden Champion 2010« hervor.

Öffentliche Hand ist säumigster Zahler

Die Zahlungsmoral der österreichischen Unternehmen ist vorbildlich. Die öffentliche Hand ist der säumigste Zahler.Trotz des Wirtschaftseinbruchs ist die Zahlungsmoral der österreichischen Unternehmen weiter vorbildlich, wie eine Umfrage des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV) unter rund 2.000 Klein- und Mittelunternehmen belegt. Firmenkunden begleichen ihre Rechnungen im Schnitt nach 32 Tagen. Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich auf Platz drei, nur die Finnen und Norweger sind noch disziplinierter. Wer Privatkunden hat, kann sich glücklich schätzen: Sie zahlen ihre Rechnungen durchschnittlich bereits nach 18 Tagen – um zwei Tage früher als 2009.

Der säumigste Zahler ist aber die öffentliche Hand. Mit durchschnittlich 40 Tagen hat sich ihre Zahlungsmoral gegenüber dem Vorjahr um zwei Tage verschlechtert, obwohl öffentlichen Auftraggebern ohnehin mit 32 Tagen das längste Zahlungsziel zugestanden wird. Vor allem kleinere Unternehmen sind durch die starke regionale Verankerung jedoch auf Aufträge von Bund, Ländern und Gemeinden angewiesen und kommen durch den Zahlungsverzug leicht in die Bredouille. »Man braucht gar nicht über direkte Förderungen diskutieren. Es wäre schon gut, wenn die öffentliche Hand ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen würde«, sagt KSV-Vorstand Johannes Nejedlik.

Die Hälfte der befragten Unternehmen war 2009 von Kundeninsolvenzen betroffen, 22 Prozent verzeichnen noch jetzt rückläufige Umsätze. Viele Betriebe haben in den letzten beiden Jahren ihr Controlling verbessert, das Mahnwesen effizienter gestaltet oder auch Bonitätsprüfungen eingeführt.

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