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Redaktion_Report

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Just Another Application …

Cisco Systems hat die IP-Telefonie marktreif gemacht und verkauft nun bereits täglich 2500 Endgeräte, die an das nächstbeste Cat5-Kabel anzuschließen sind und keine eigene Telefonkabelinfrastruktur mehr benötigen. "In fact, voice is just another application“, sagt denn auch Cisco-Europachef Robert Lloyd stolz vor Journalisten in der Themse-Metropole. Als Nächstes hat er - von Land zu Land verschieden intensiv - die Kabelfernsehfirmen auf dem Speisezettel: Sie hätten nämlich das Potenzial, eine starke Alternative zu DSL, der Last Mile der Telco-Incumbents, aufzubauen.

"Es funktioniert.“ Mehrere Anwender, darunter der alternative Telekomanbieter BIS und das Surrey County Council, berichten von den in den letzten Monaten gemachten Fortschritten und dass das System nun wirklich "mature“ geworden sei. "Das Einzige, was zählt: Es funktioniert“, sagt John Gladman, Head of Information & Communication Technology in Surrey, der für das Telefonieren in Zukunft gut 30 Prozent weniger Steuergeld verbraten will, als das bisher vonnöten gewesen sei.


ACP zieht es in den Osten

Stefan Csizy, Geschäftsführer von All Computer Products, ist rundum zufrieden. "Wir haben im Geschäftsjahr 2000 ein sattes Umsatzplus von 33 Prozent auf 153 Millionen Euro eingefahren, und heuer rechnen wir mit einem zehnprozentigen Umsatzwachstum", so seine optimistische Prognose. Besonders das Geschäftsfeld Softwareentwicklung habe stark zugelegt und einen wichtigen Anteil am Gewinn im Vorjahr von rund 3,6 Millionen Euro.

Künftig möchte Csizy sein Unternehmen "vom Systemhaus zum Gesamtanbieter" umwandeln, da speziell der Mittelstand einen Komplettanbieter wünsche. Außerdem will Csizy in den Osten expandieren: "Der Markt ist dort etwa viermal so groß wie in österreich, und es gibt so gut wie keine Konkurrenz", so seine Einschätzung. Noch heuer soll Ungarn angegangen werden und - wenn es sich ausgeht - auch noch Tschechien. Expansion ist aber auch hierzulande angesagt. Neben den 20 bereis bestehenden Niederlassungen seien mittelfristig acht weitere Standorte vorgesehen.


tele.ring: "Vergleichbar mit One";

- Mit nunmehr 479.000 Kunden (Festnetz und Mobilfunk) konnte tele.ring 2001 seinen Kundenstamm um 189.000 Teilnehmer oder 62 Prozent erhöhen. Im vierten Quartal 2001 waren es nach Eigenangaben fast 80.000 Neukunden.

- Im Mobilfunk hat die Western-Wireless-Tochter 273.000 Kunden, was einer Verdoppelung gegenüber 2000 entspricht. Insgesamt konnte tele.ring im vergangenen Jahr 146.000 neue Handykunden gewinnen, davon 55.000 im vierten Quartal. Bei den Vertragskunden hat es einen Zuwachs von knapp 50 Prozent auf nunmehr 56 Prozent gegen.

- Mit einem Plus von 21 Prozent gegenüber 2000 nutzen rund 173.000 Kunden das Festnetzangebot. über 33.000 Anwender (plus 27 Prozent) surfen mit tele.ring.

Der TK-Bericht 2001

- Vermutungen, dass die Festnetzanschlüsse aufgrund des Mobilfunks zurückgehen, haben sich nicht bestätigt. Die wenigen abgemeldeten Festnetzanschlüsse wurden durch zusätzliche ISDN-Anschlüsse kompensiert.

- Knapp 250 Kunden haben sich im März 2001 für Preselection entschieden, wobei rund 40.000 User pro Monat dazukamen.

- In der Fernzone und bei den internationalen Festnetzgesprächen hält die TA im September 2001 bei einem Festnetzanteil von knapp 50 Prozent. In der Lokalzone liegt er bei über 60 Prozent. Dazu Oberregulator Heinrich Otruba: "Bei den Preisen braucht sich die TA nicht wundern, dass sie Marktanteile verloren hat.";

- Drastisch zurückgegangen sind die Umsätze der TA im Festnetz. Bei den Verkehrsentgelten gingen sie im dritten Quartal 2000 von 187 Millionen Euro auf 144 Millionen im dritten Quartal 2001 zurück. Bei den Grundentgelten blieben die Einnahmen mit rund 160 Millionen Euro nahezu konstant.

- Im Mobilfunkmarkt wurden im Jahr 2000 über 1,8 Milliarden Euro umgesetzt, gegenüber 1,2 Milliarden 1999. Otruba: "Es ist überraschend, dass der Markt noch so stark wächst.";

- Im Festnetz werden zirka 1,3 Milliarden Gesprächsminuten pro Monat registriert, im Mobilfunk ist es rund die Hälfte.

- Der Umsatz bei den Mietleitungen ist laut Otruba "explodiert";, was stark mit dem Wachstum im Mobilfunk zusammenhängen soll. Im Jahr 2000 betrug er rund 320 Millionen Euro.

- Bei den ISPs für Privatkunden führte Jet2Web im ersten Quartal 2001 das Ranking der größten Unternehmen an, wobei UTA und Netway zusammen inzwischen aufgeschlossen haben.

- Bei den Privat- und Geschäftskundentarifen im Inland lag und liegt österreich genau im OECD-Durchschnitt.

- Im Zeitraum vom 01.01.2000 bis 31.03.2001 wurden 36 Konzessionsanträge eingebracht, zehn Konzessionen zurückgelegt, vier Anträge zurückgezogen, 19 Anträge auf Verlängerung der Frist für die Dienstaufnahme eingebracht und zwei Konzessionswiderrufsverfahren eingeleitet.

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