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Archiv (11315)

Kapitalerhöhung

Der Verbund-Vorstand hat nun die Kapitalerhöhung  von bis zu einer Milliarde Euro beschlossen. Die Erhöhung erfolgt unter Wahrung der Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre. Die nicht über Bezugsrechte aufgegriffenen neuen Aktien werden in einem öffentlichen Angebot in Österreich sowie über eine Privatplatzierung für internationale Investoren angeboten. Morgan Stanley wurde als Global Coordinator, Sole Bookrunner und, zusammen mit der Raiffeisen Centrobank, als Joint Lead Manager mit der Durchführung der Transaktion beauftragt.

Der Investitionsplan des Ver­bundes umfasst über die nächsten fünf Jahre Schwerpunkte in der Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro. Diese beinhalten große Wasserkraftprojekte, wie die Pumpspeicherkraftwerke Limberg II und Reißeck II, die Fertigstellung des Gas-und-Dampf-Kraftwerks Mellach und den Ausbau des Hochspannungsnetzes in Österreich. Weiters gibt es Investitionen in der Türkei und in Italien.
In Österreich werden fast 60 Prozent des Strombedarfs durch Wasserkraft gedeckt – mehr als die Hälfte davon durch Verbund-Wasserkraftwerke.

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Hype oder Realität?

«Das Thema Elektromobilität wird zurzeit in erstaunlicher Weise hochgespielt. Dabei übertreffen sich Medien und Politiker in Ankündigungen, die oft der Realität nicht standhalten», heißt es in einer Aussendung des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK). Dieser Umstand führe zu Verunsicherungen in der Bevölkerung. «Soll ich mir überhaupt noch ein konventionelles Auto kaufen, wenn bald alles elektrisch fährt?», würde sich so mancher dem ÖVK zufolge fragen. Der Verein wollte es daher selbst genau wissen und hat Experten vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien gebeten, eine sachliche Bewertung der Chancen der Elektromobilität zu erarbeiten. Fazit: Noch Jahrzehnte werde der Verbrennungsmotor, ausgestattet mit allen elektronischen und elektrischen Hilfsaggregaten, die Hauptantriebsquelle im Auto sein. Die Studie ist beim ÖVK erhältlich.

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Ölheizung ist Energiesparer

\"MartinDie österreichische Mineralölbranche hat seit Beginn der Förderaktion «Heizen mit Öl» Einsparungen in Höhe von 395 Gigawattstunden erreicht. «Damit wird die Mineralölwirtschaft zum Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und liefert den absolut höchsten Beitrag zur Erreichung der Klimaeffizienzziele», so das Institut für wirtschaftliche Ölheizung (IWO).

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»Hier bedarf es dringend der Anpassung«

\"StefanDas Förderbudget für neue Ökostromanlagen ist seit Mitte Oktober ausgeschöpft. Bisher wurden heuer Windkraftanlagen mit einer Leistung von mehr als 300 MW bei der Ökostromabwicklungsstelle OeMAG eingereicht. Weitere Projekte kommen frühestens 2012 zum Zug. Für einen konstanten Ausbau ist eine rasche Verlängerung der Einspeisetarife für Ökostromanlagen und eine Reform des Ökostromgesetzes erforderlich, so die IG Windkraft.

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Großhandelsmärkte im Wandel

Der Marktbericht 2010 der E-Control gibt einen Überblick über die Entwicklungen und aktuelle Geschehnisse am Strom- und Gasmarkt 2009/2010 und stellt unter anderem aktuelle Preis- und Energieverbrauchsentwicklungen dar. «Vor allem bei den Preisen am Gasgroßhandelsmarkt hat sich 2009 viel getan. Ein Wort, das die Zeit geprägt hat, war Veränderung», erläutert der Geschäftsführer der Energie-Control, Walter Boltz.

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Wunsch nach Kontinuität

\"KWK-PräsidentDie Jahrestagung von Kleinwasserkraft Österreich fand heuer im Oktober im steirischen Murau statt. «Unsere Mitglieder sind mit ständig neuen Herausforderungen und sich permanent ändernden Rahmenbedingungen konfrontiert», gibt Christoph Wagner, Präsident von Kleinwasserkraft Österreich, zu bedenken.

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Finanzierung in Georgien

Die Österreichische Entwicklungsbank beteiligt sich mit 20 Millionen Euro an einer internationalen Finanzierung für den Neu- und Umbau von Übertragungsleitungen und Umspannstationen in Georgien im Rahmen des Schwarzmeer-Energieverbund-Vorhabens. Dieses Infrastrukturprojekt sorgt dafür, dass Georgien künftig sauberen Strom aus Wasserkraftwerken in die umliegenden Staaten liefern kann. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 289 Millionen Euro. Das Projekt wurde international ausgeschrieben, Siemens bekam den Zuschlag.

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