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Archiv (11315)

Unsicherheit macht sicher

\"''EinEs geht wieder steil bergab, sagten die Auguren. Die Konjunktur in den USA bricht ein und wir sollten uns festhalten, denn die nächste Talfahrt beginnt. Die Unsicherheit und die Angst kehrten in den vergangenen Wochen massiv  zurück und sie dominierten auch das Börsenparkett.

Aber Richard Thaler, Professor an der Booth School of Business in Chicago, präsentierte dieser Tage eine beruhigende Studie, deren Inhalt man so zusammenfassen könnte: »Wenn sich alle fürchten, braucht man keine Angst zu haben.« Denn aus der historischen Betrachtung ergibt sich, dass ein Crash immer in Phasen voller Zuversicht eingetreten ist, dann, wenn keiner es erwartet hat.

Thalers Studie bringt zu Tage, was wir immer schon geahnt haben: Finanzchefs in den Unternehmen sind selten in der Lage, annähernd korrekte Vorhersagen über den kommenden Geschäftsverlauf zu geben. Das Problem dabei: Sie sind felsenfest vom Gegenteil überzeugt. Wer die Karriereleiter erklimmen will, muss Selbstvertrauen haben, aber ist ständig in der Gefahr, dass sich sein Ego stärker entwickelt als sein Können. Folgerichtig verweist Thaler auf Mark Twain: »Nicht was du nicht weißt, bringt dich in Schwieirgkeiten, nur was du mit Sicherheit zu wissen glaubst ...«

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Sanierung

\"ChecklisteAhrens Schornsteintechnik hat eine Checkliste entwickelt, die Hausbesitzern helfen soll, sich noch vor der Sanierung über den Status quo des eigenen Schornsteins bewusst zu werden. Welche Punkte müssen unbedingt mit dem Fachbetrieb abgestimmt werden? Worauf sollte während bzw. nach den Arbeiten geachtet werden? Initiator für die Erstellung der Checkliste war die Tatsache, dass immer häufiger Schornsteine nicht rechtzeitig saniert werden. Je nach Verarbeitung und Modell sollten Kamine zeitgerecht saniert werden.

Info: www.ahrens.at
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Biogas in China

\"BiogasMit der Inbetriebnahme von vier Jenbacher Biogasmotoren von GE im September 2010 wird die neue Liaoning Huishan Cow Farm in Shenyang zur größten auf Rinderdung basierenden Biogasanlage der Welt. Dieses Projekt, das jährlich rund 45.000 Tonnen CO2-Äquivalent einsparen soll, verdeutlicht die Bemühungen Chinas zur Erreichung seiner landesweiten ökonomischen und ökologischen Ziele. 60.000 der insgesamt 250.000 Rinder der Huishan Farm produzieren täglich 1.800 Tonnen Dung. Durch anaerobe Vergärung wird daraus Biogas gewonnen, das von den Jenbacher Gasmotoren zu jährlich 38.000 MWh Strom umgewandelt wird, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Der Einsatz von Biogas zur Stromerzeugung bietet mehrere Vorteile. Dung und Jauche werden dabei nicht nur umweltgerecht entsorgt, sondern das daraus gewonnene Biogas als wertvolle Energiequelle genutzt. Zudem können die Reststoffe als hochqualitativer Dünger eingesetzt werden.

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Kainischtraun eröffnet

\"DasEnde Juli wurde das Kleinwasserkraftwerk Kainischtraun der Österreichischen Bundesforste eröffnet. Das Kleinwasserkraftwerk-Kompetenzzentrum von Siemens Österreich hat für dieses Kraftwerk die gesamte Elektro- und Leittechnik installiert und in Betrieb gesetzt. Das Kraftwerk versorgt etwa 2.800 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom und spart jährlich rund 8.000 Tonnen CO2 ein.

Modernste Siemens-Leittechnik versorgt den zentralen Leitstand der Bundesforste-Zentrale in Purkersdorf mit Betriebsinformationen aus dem Kraftwerk, ermöglicht eine Fernwartung und regelt die Turbinen. Auch die Transformatoren, die Schaltanlagen, die Gebäudetechnik sowie die Brandmeldeanlage für das Kraftwerk stammen von Siemens.

Das Portfolio von Siemens Small Hydro umfasst die Planung, das Engineering, die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Anlagen mit bis zu 30 Megawatt Leistung. Dabei werden mechanische Kraftwerkskomponenten wie Turbinen und Generatoren mit elektrischen und leittechnischen Systemen kombiniert. Das Kleinwasserkraft-Kompetenzzentrum in Salzburg hat bisher über 400 Projekte weltweit, etwa in der Schweiz, in Bulgarien und der Türkei realisiert.

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Erste Energiezellen

\"Fronius-GeschäftsführerIm Juni hat Fronius die ersten beiden Energiezellen in der Leistungsklasse 4 KW verkauft. Diese verwandeln solaren Wasserstoff in Strom – ohne umweltbelastende Abfallprodukte. Stolzer Abnehmer ist die WSW Engineering S.R.O., ein tschechischer Vertriebspartner der Fronius International. Eine der Ener­giezellen wird sich an der Tschechischen Technischen Universität Prag befinden, die andere zu Demozwecken am Standort des Partners. An der Universität simulieren Experten eine Photovoltaikanlage und nutzen die Brennstoffzelle zum Zweck der Gesamtsystemanalyse. In den darauffolgenden Jahren soll das System für die breite Bevölkerung greifbar gemacht werden. Vor allem Käufer von PV-Anlagen im Leistungsfeld von 100 oder 200 KW gelten als potenzielle Interessenten von Energiezellen.»Der Verkauf der ersten Fronius Energiezellen beutetet, dass die uneingeschränkte und autonome Energienutzung zur Realität wird. Wir glauben an den Fortschritt«, so Geschäftsführer Klaus Fronius und Jakub Janda, stellvertretender Geschäftsführer WSW.

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Großauftrag in Utrecht

\"DerIm August erhielt ertex solar, weltweit führender Photovoltaik-Modulhersteller aus Amstetten, einen prestigeträchtigen Auftrag aus den Niederlanden. Dabei werden bis Ende des Jahres 1.200 Module für das Dach des neuen Hauptbahnhofs Utrecht mit einer Gesamtdachfläche von 3.200 m² ausgeliefert. In der ersten Bauphase werden 133 kW installiert, im Endausbau werden es in etwa 220 kW sein. Die Anlage wird dann die nächsten Jahrzehnte nicht nur als architektonisches Highlight die Reisenden und Besucher in Utrecht willkommen heißen, sondern darüber hinaus jährlich an die 210.000 kWh Strom in das Netz liefern, das entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 60 Haushalten.

Erst vor kurzem wurde auch die weltweit größte gebäudeintegrierte Anlage in der Hongqiao Station in Shanghai in Betrieb genommen. Das wegen seines althergebrachten Energieverhaltens vielgescholtene China hat damit einen Meilenstein im Solarbereich gesetzt. Mit einer Gesamtfläche von 61.000 m² befinden sich auf dem Dach 20.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 6,68 MW, die pro Jahr an die 6,5 GWh Strom produzieren werden. Vorgesehen ist insbesondere auch, weitere Bahnhöfe mit Solaranlagen auszurüsten – sie verfügen häufig über große geeignete Dachflächen und der Netzanschluss für die Einspeisung des erzeugten Stroms ist üblicherweise kein Problem.

 Da stellt sich die Frage, warum in keinem der derzeit laufenden österreichischen Bahnhofsprojekte eine derartige Innovation eingeplant ist. Die Bedingungen sind dieselben, Strom wird immer teurer, Fördertarife sind sowohl in China als auch in den Niederlanden wie auch in Österreich nur spärlich vorhanden. Der Strom würde da verbraucht werden, wo er produziert wird.

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Einsparungen in der Steiermark

\"BernhardAls erste Mühle Österreichs errichtete die Farina Mühle in Raaba bei Graz im Vorjahr eine 400 m2 große Photovoltaikanlage an ihrem Getreidesilo. Mittlerweile hat die Anlage  bereits 36.000 kWh Strom erzeugt. Somit konnten bereits rund 6.000.000 Kilogramm Mehl der Marken Farina und Eselmehl mit der Kraft der Sonne abgepackt werden.

Bernhard Gitl, Geschäftsführer Farina Mühlen, zufolge erspart sich das Unternehmen rund 8.800 Euro Stromkosten. »Die Investitionssumme von rund 200.000 Euro ist gut angelegtes Geld. Seit Inbetriebnahme haben wir bereits 19.000 Kilogramm CO2 eingespart. Das entspricht dem Ausstoß von 125.000 PKW-Kilometern.« Bei Farina wird bereits an der nächsten Ausbaustufe der Photovoltaikanlage getüftelt. Weitere 360 m2 Kollektorfläche sollen jährlich 50.000 kWh zusätzlich liefern. Konkrete Planungsarbeiten laufen bereits, mit der Fertigstellung der Erweiterung ist frühestens Ende 2011 zu rechnen.

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Internationaler Auftritt

\"FWIDer Microsoft-Business-Solutions-Partner FWI Information Technology war Mitte September auf der IFAT 2010, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft in München mit der zertifizierten Branchenlösung »FWI Environmental« vertreten. Unternehmen der Entsorgungsindustrie setzen auf die zertifizierte FWI-Branchenlösung, optimieren damit ihre Geschäftsprozesse und erreichen dadurch eine höhere Wertschöpfung.

FWI ist auch auf der internationalen Fachmesse für innovative Verpackungslösungen, der FachPack (28.–30.9.), dabei und präsentiert die weltweit einzigartige Branchenlösung für die Druck- und Verpackungsindustrie, »FWI Print&Packaging«. Die Lösung  ist länder­übergreifend erfolgreich im Einsatz – beispielsweise bei Mondi AG, Mayr-Melnhof Packaging AG, Constantia Flexibles und anderen.

Info: www.fwi.at

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Schutz mit System

\"DEHNarcStörlichtbögen haben vor allem für Personen oft verheerende Folgen, wie schwere Verbrennungen durch die hohe Temperatur, Schädigung des Auges durch den enorm hellen Lichtblitz und Hörschäden durch die Explosion. Ziel vom Störlichtbogenschutz-System DEHNarc ist die schnelle Erkennung eines Störlichtbogens und das Reduzieren seiner Auswirkungen auf ein ungefährliches Maß. Die Erkennung des Störlichtbogens geschieht durch drei getrennte optische Sensoren. Die Löschung erfolgt durch ein neuartiges, extrem schnelles Kurzschließersystem. DEHNarc ist für den Einsatz in Niederspannungs-Schaltanlagen (400 V / 50 Hz) und einen Bemessungskurzschlussstrom von 1-25 kAeff konzipiert. Die Störlichtbogenerfassung und -löschung erfolgt in max. 5 ms (bei 25 kA). Das Störlichtbogenschutz-System führt zu einer deutlichen Begrenzung insbesondere der thermischen Wirkung eines Störlichtbogens. Die verbleibenden Temperatur-, Energie- und Wärmestrom-Werte werden unter die Grenzwerte der STOLL-Kurve reduziert. Damit können Verbrennungen zweiten Grades verhindert werden.

DEHNarc bietet für Personen mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) im Fall von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Niederspannungs-Schaltanlagen einen erhöhten Schutz bei Störlichtbögen und ist somit eine wichtige Ergänzung zur notwendigen persönlichen Schutzausrüstung beim Arbeiten unter Spannung (AuS).

 Info:  www.dehn.at

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