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Archiv

Archiv (11315)

Stark abgekühlt

Nach der Krise liegt Rumänien wirtschaftlich immer noch am Boden. Besonders hart hat es die Baubranche getroffen. Zahlreiche Großprojekte liegen auf Eis. Das Zukunftspotenzial ist aber ungebrochen, denn die marode Infrastruktur bietet der Bauwirtschaft gute Wachstumschancen. Mit dabei sind auch österreichische Unternehmen. Von Bernd Affenzeller, Ploiesti/Rumänien.

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Knalleffekt

Quasi über Nacht wurde eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung für die Rail Cargo fixiert. Bei der ÖBB-Gütertochter sollen die personellen Weichen neu gestellt werden.

Eigentlich war die „reguläre“ Aufsichtsratssitzung für den ÖBB-Güterverkehr (RCA) erst für den 3. Dezember angesetzt. Jetzt werden die Aufsichtsräte ihren Terminplan umkrempeln müssen. Äußerst kurzfristig wurde via nächtlicher SMS eine außerordentliche Sitzung für den 25. November einberufen. Das Thema ist brisant: schneller und radikaler als erwartet soll die Umbesetzung des RCA-Vorstands über die Bühne gehen. Offiziell sind keine Stellungnahmen zu erhalten. Gewöhnlich gut informierte Insider – sowohl aus der der roten wie schwarzen Reichshälfte – berichten jedoch übereinstimmend über das wahrscheinlichste Szenario.

Radikale Schnitte
Demnach soll RCA-Vorstand Günther Riessland „in die Wüste“ geschickt werden. RCA-Boss Fritz Macher wiederum soll auch zukünftig im Konzern beschäftigt bleiben. Wo genau ist noch nicht hundertprozentig ausgemacht, da Holding-Chef Christian Kern und Macher über die Modalitäten eines Wechsels noch selbst in Nachtsitzungen verhandeln. Nicht unwahrscheinlich ist, dass sich Macher auch zukünftig um den „wuchernden“ Speditionsbereich der ÖBB kümmert. Macher war langjährig EMEA-Generaldirektor des internationalen Speditionsriesen Kuehne & Nagl und pushte dort die Bilanzen in ungeahnte Höhen.

 

Zukunftsperspektiven
Dass Macher und Riessland gehen – beide gelten nicht als Parteisoldaten, werden aber der ÖVP zugerechnet – soll keine parteipolitischen Hintergründe haben. Vor allem Macher wird – von roten wie schwarzen Informanten – zugebilligt, zuletzt bei der MAV-Cargo-Übernahme einige Kohlen aus dem Feuer geholt zu haben. Fragt sich, wer die Nachfolger sein könnten. Interimstisch könnte das Holding-Boss Kern selber sein, falls mit Macher keine „Übergangsregelung“ zustande kommt. Als möglicher zukünftiger RCA-Chef wird etwa Andreas Fuchs gehandelt, derzeit Vorstand im Personenverkehr (siehe unten). Auch Arnold Schiefer wurde genannt. Der Ex-Sektionschef hat freilich ein Handicap. Er sitzt auf einem Ticket von Exminister Hubert Gorbach. Eine Empfehlung ist das nicht mehr.

 


Hintergrund: Die Hauptdarsteller


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Feierliche Eröffnung

\"SechsMit der Eröffnung des neuen AIT-Standorts Muthgasse im September wurde die bereits bestehende Kooperation zwischen der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und dem AIT weiter intensiviert. In den nächsten Monaten werden über 60 ForscherInnen des AIT in die neuen Räumlichkeiten einziehen.

Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des AIT: „Mit dem neuen Standort will sich das AIT mit seiner angewandten Forschung klar zwischen Universität und Industrie positionieren. Vor allem für die strategisch wichtigen Forschungsgebiete des AIT wie Molekulare Diagnostik und Nanobiotechnologie bieten sich vielversprechende Synergien an.“

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Die Lehre aus der Krise

Sie sind einsame Rufer in der Wüste: Während die Zahnräder im Finanzsystem weiterlaufen, als hätte es nie eine Krise gegeben, warnen Wirtschaftsprofessoren mit teils abstrusen, teils provokanten Thesen vor einem erneuten Crash. Zwischen Absurdität und Hardcore-Liberalismus – Wirtschaftswissenschaften am Scheidepunkt.

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Nachfolger eines Bestsellers

Aufmerksame Beobachter der Bayerischen Motoren Werke wissen, der BMW X3 ist nicht nur einfach ein weiteres Mitglied der stetig wachsenden SUV-Horde. Vielmehr handelt es sich um ein SAV, ein Sports Activity Vehicle. Das ist jetzt auch nichts weltbewegend anderes als ein SUV, die alternative Kategorisierung soll aber noch ein bisschen mehr die sportliche Note und den Komfort in den Vordergrund stellen.
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Altstadtbräu in der Wiener City

Die Naglergasse in der Wiener Innenstadt erinnert mit ihrer Häuserzeile heute noch an die Altwiener Bürgerlichkeit des 18. Jahrhunderts. Seit Kurzem findet sich im Haus Nummer 21 des Gässchens das „Altstadtbräu“. Aus der Küche weht einem hier ein Hauch des alten Wiens entgegen: Neben typischen Klassikern der Wiener Küche, wie Tafelspitz, Gulasch oder Wiener Schnitzel, bietet die Speisekarte auch Raritäten, wie Spanferkelbraten oder gesurte Schweinsstelze. Zusätzlich kann man einmal in Monat Spezialitäten der Altwiener Innereienküche genießen. Nachteulen kommen im Bergwerk, dem Keller des Lokals, von Mittwoch bis Samstag mit DJs und Cocktails auf ihre Kosten. Der Clubraum bietet mit bequemen Sitzmöbeln und variablen Tischen die nötige Privatsphäre für geschlossene Runden.

www.altstadtbrau.at

 

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