Was bisher geschah: Die fromme und züchtige Braut Cäcilie, Tochter eines Döblinger Landadeligen, war lange Jahre in einer ungeliebten Pflichtehe mit dem brummigen Pflichtgatten Poldl gefangen gewesen. Der war ein starker, aber schon von Cäcilies Eltern verabscheuter Spross einer schmierigen Proletenfamilie, noch dazu völlig gottlos, was der frommen Cäcilie schon immer ein Dorn im Auge gewesen war. Als bei fortgesetzten Krisen vor Jahren dieser rohe Primitivling trotz aller ständigen Eheprobleme rüde sein Recht auf den geschändeten Körper der unwilligen Cäcilie erneuern wollte, machte unsere Heldin - verzweifelt, aber in gerechter Enttäuschung - endgültig Schluss mit ihm. Denn es gab eine neue, eine verbotene Liebe: Heimlich hatte sich der Landjunker Jörgl aus dem Bärental ins Herz der unglücklichen Cäcilie geschlichen. Gewiss, der Jörgl war ein wilder, ungezähmter Gesell, recht ungestüm und nicht ganz gesellschaftsfähig; doch mit der liebevollen Führung einer strengen und moralisch überlegenen Gattin würde er doch einen passablen Ehemann abgeben. So brach die von der Liebe zuvor so stiefmütterlich behandelte Braut Cäcilie mit großer, aber naiver Hoffnung auf ins neue Eheglück