Wenn Architekten über die Rolle der Medien zu diskutieren beginnen, wird es interessant. Nicht nur für Journalisten, die einen Einblick erhalten in die Art, wie die Baukünstler mit dem Thema öffentlichkeit umgehen (oder nicht umgehen können). Auch dem Publikum sollte die Art und Weise, wie die Architekten die Berichterstattung über ihre Leistungen sehen, nicht vorenthalten werden. Das schaut kurz gefasst so aus: Wird nichts geschrieben, wird über das Desinteresse von Zeitungen und Journalisten gejammert. Wird hingegen das Baugeschehen jenseits von affirmativen Schönschreibübungen thematisiert, passt es den Architekten auch wieder nicht und sie beschuldigen die Medien, Vorurteile zu schüren und überhaupt den Interessen der Architekten zu schaden.